Nach Platz sieben bei der EM 2012 und der verpassten Qualifikation für die Olympischen Spiele geht es für die DHB-Auswahl in den Playoffs gegen Bosnien-Herzegowina um die Teilnahme an der WM 2013. Bundestrainer Heuberger warnt vor dem Gegner.
Von einem Umbruch mag Martin Heuberger kaum reden, im Vorfeld des wichtigen Playoff-Spiels für die WM 2013 in Spanien gegen Bosnien-Herzegowina muss der Bundestrainer allerdings improvisieren. Denn Pascal Hens und Christian Sprenger haben ihren Rücktritt erklärt, mit Michael Haaß, Holger Glandorf sowie Patrick Groetzki fehlen weitere wichtige Säulen des DHB-Teams.
Ob der schwachen EM 2012 verpasste es das Team von Heuberger, sich direkt für die WM 2013 in Spanien zu qualifizieren. Dennoch war das Losglück dem DHB sonnig gestimmt. Mit Russland, Norwegen und Tschechien gab es weitaus größere Brocken zu erwischen. "Wir sind zufrieden. Das ist eine lösbare Aufgabe", sagte Ulrich Strombach, Präsident des Deutschen Handballbundes.
Doch was wäre Heuberger für ein Bundestrainer, wenn er nicht vor der kommenden Aufgabe warnen und zur Vorsicht mahnen würde? "Wir stehen vor den beiden bedeutungsvollsten Länderspielen des Jahres. Die zwei K.o.-Spiele gegen Bosnien-Herzegowina um die Qualifikation für die WM 2013 in Spanien sind richtungweisend für die Zukunft des deutschen Handballs.
Heuberger warnt davor, den Gegner zu unterschätzen
Und auch den Gegner zu unterschätzen, stößt nicht auf die Zustimmung von Heuberger, wie er sportal.de erklärte: "Bosnien ist kein leichtes Los und wer das behauptet, kennt die Mannschaft nicht. Viele Spieler sind im Ausland tätig und darum müssen sie schon eine bestimmte Qualität haben. ( ) Die Bosnier hatten zuletzt acht Spiele, die sie alle gewonnen haben, in der Vorqualifikation haben sie keine Minuspunkte eingefahren ( ).




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