Die Deutsche Fußball Liga will sich mit der Umsetzung der von der FIFA beschlossenen Torlinientechnik erst nach dem Start der 50. Bundesliga-Saison am 24. August befassen. "Es gibt weder einen Beschluss noch einen Geheimplan. Der Liga-Vorstand wird sich mit der Thematik frühestens im Rahmen seiner nächsten Sitzung im September beschäftigen und dabei alle Handlungsoptionen erörtern", sagte ein DFL-Sprecher. Er widersprach damit einem Bericht der Bild am Sonntag, wonach im deutschen Profifußball bereits eine Entscheidung zugunsten des Systems mit einem Chip im Ball (GoalRef) des Fraunhofer-Instituts in Erlangen gefallen sei. Als Alternative hatte die FIFA auf ihrer Sitzung in Zürich am vergangenen Donnerstag das auch im Tennis verwendete Hawk-Eye zugelassen.
