Das Viertelfinale gegen Griechenland wird nur als Zwischenstation gesehen, auch die DFB-Spieler stehen zu ihrer Favoritenrolle. Die Defensivtaktik der Griechen soll mit blitzschnellen Angriffen und Cleverness vor dem Tor besiegt werden, es könnte sogar erstmals im Turnier eine Taktikänderung geben.
Schluss mit Freizeit und Frauenprogramm. Im Regen pfiff Joachim Löw in Danzig die heiße K.o.-Phase für die deutsche Nationalelf an. Zwei Tage vor dem nächsten TV-Quotenhit des DFB-Teams gegen Griechenland hetzte der Bundestrainer seine EM-Spieler wieder über den Trainingsplatz. "Jetzt geht es schon in die Endphase der Vorbereitung", erklärte Löw mit Blick auf die kurze Zeit bis zum Europameisterschafts-Viertelfinale gegen den Sensationschampion von 2004.
"Wir müssen hochkonzentriert sein und dürfen nicht schon einen Schritt weiterdenken. Das ist die große Gefahr", betonte zwar Mittelfeld-Antreiber Sami Khedira, verschwendete aber wie Thomas Müller keinen Gedanken an ein vorzeitiges EM-Aus. Die erste längere Freizeit während des Turniers hatten die deutschen Stars mit Ausflügen in die Danziger Altstadt und in den Ostsee-Urlaubsort Sopot genutzt, "um mal abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen", wie Khedira berichtete.
Khedira besichtigte mit seinem Vereinskollegen Mesut Özil die Mole in Sopot. Die Bayern Mario Gomez und Bastian Schweinsteiger genossen mit ihren Freundinnen die Danziger Altstadt. "Jetzt wird die Anspannung wieder hochgefahren", berichtete Khedira aus dem DFB-Camp. Ex-Teamchef Franz Beckenbauer sieht die Griechen "im Aufwind, denn niemand hat ihnen das Viertelfinale zugetraut".
Erst Griechenland, dann Italien oder England





