Keine Überraschungen zum Auftakt der zweiten Runde im DFB Pokal.Schalke 04, Borussia Dortmund und der SC Freiburg erfüllten ihre Pflichtaufgaben souverän und produzierten Traumtore. Einzig der 1. FC Köln musste sich in Worms durch das Elfmeterschießen quälen.
Erst dann hatte sich der 1. FC Köln nach torloser regulärer Spielzeit und Verlängerung mit 4:3 durchsetzen können. Kevin Wittke, dessen halbhoher Schuss zur leichten Beute von Kölns Keeper Timo Horn geworden war, und Marcel Abele, der mit Gewalt an der Torlatte scheiterte, wurden im Elfmeterschießen zu den tragischen Figuren auf Seiten von Wormatia Worms, da Sascha Bigalkes Pfostentreffer der einzige Fehlschuss auf der Gegenseite blieb, ehe Miso Brecko den Endstand herstellte.
Der Zittersieg, der den erfolgreichen Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals brachte, täuschte aber nicht über eine erschreckend schwache Leistung des 1. FC Köln hinweg. Klar, die Geißböcke hatten über weite Strecken das Geschehen bestimmt, gegen die ultradefensive Wormser Mannschaft aber kein Mittel gefunden, um zum erfolgreichen Abschluss zu kommen.
Kurz vor der Pause hätte sich die Kontertaktik von Womatia fast ausgezahlt, Scipon Bektasi scheiterte jedoch an Horn. Mit zunehmendem Spielverlauf verlor der 1. FC Köln immer mehr den Faden, während Worms mutiger wurde, gute Einschussmöglichkeiten aber nicht nutzen konnte, wie Lucas Oppermann, der zu Beginn der Verlängerung die dickste Chance liegen ließ, was dann im Elfmeterschießen bestraft wurde.
Schalke und Borussia Dortmund souverän und mit Traumtoren
Deutlich souveräner entledigten sich Schalke 04 und Borussia Dortmund ihrer Pflichtaufgaben. Weder der 4:1-Erfolg des BVB gegen den VfR Aalen durch Tore von Mats Hummels (22.), Marcel Schmelzer (32.), Mario Götze (50.), Julian Schieber (79.) und der Ergebniskosmetik von Michael Klauß, noch das 3:0 einer besseren Knappen-B-Elf über den SV Sandhausen durch Treffer von Ibrahim Afellay (11.), Ciprian Marica (62.) und Klaas-Jan Huntelaar (79.) waren zu keinem Zeitpunkt der Partien ernsthaft in Gefahr.
Da konnten sich beide Teams sogar darauf konzentrieren, etwas für die Galerie zu tun und jeweils einen Treffer der Marke Traumtor zu fabrizieren. Beim BVB war Mario Götze dafür zuständig, der nach Zuspiel von Robert Lewandowski in halbrechter Position auf das gegnerische Tor zugelaufen war und den Aalener Keeper aus spitzem Winkel überlupfte. Während der Torhüter der Gastgeber dabei chancenlos war, sah Roman Weidenfeller beim Gegentreffer nicht ganz so glücklich aus und verschätzte sich bei dem Freistoß von Klauß aus halbrechter Position völlig. Bei Schalke sorgte Ciprian Marica mit einem Klaus Fischer-Gedächtnisfallrückzieher für ein Ausrufezeichen.
SC Freiburg beendet Serie von Eintracht Braunschweig
Auf den Blitzstart des SC Freiburg folgte ein relativ glanzloser Kick, aber ein am Ende verdienter 2:0-Erfolg über Eintracht Braunschweig. Vor 20.167 Zuschauern hatte der völlig freistehende Daniel Caligiuri (1.) einen dicken Patzer der Braunschweiger Hintermannschaft und Vorarbeit von Sebastian Freis aus 16 Metern zum frühen 0:1 genutzt.





