Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will sich bei der Suche nach einem Nachfolger für Sportdirektor Matthias Sammer keinen Zeitdruck auferlegen. "Die Jugend- und Talentförderung ist und bleibt in Kombination mit der Trainerausbildung eine zentrale Aufgabe des DFB. Wir werden uns jetzt in Ruhe nach einem Nachfolger umschauen, der diese wichtige Position ausfüllen kann", sagte Generalsekretär Helmut Sandrock am Montag in einer Mitteilung des Verbandes. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach drückte sein Bedauern über den Wechsel Sammers zum FC Bayern München aus. "Wir lassen Matthias Sammer nur sehr schweren Herzens gehen. Er hat mit seiner Kompetenz und Leidenschaft viel für die Talentförderung in Deutschland bewegt und dem Verband mit seiner Art unglaublich gut getan. Gleichzeitig respektieren wir seinen Wunsch und möchten seinen weiteren Plänen nicht im Wege stehen. Die enge Verbindung zu ihm wird auch in Zukunft erhalten bleiben", sagte Niersbach.
