Joachim Löw hat seinen Kader für die beiden anstehenden WM-Qualifikationsspiele nominiert und dabei auf Experimente verzichtet. Wie erwartet ist Bastian Schweinsteiger wieder dabei, nachdem er zuletzt drei Länderspiele pausiert hatte.
"Wir haben ihn zuletzt bewusst nicht mitgenommen, um ihm die Chance zu geben, in Ruhe wieder voll in den Trainings- und Spielrhythmus zu kommen. Seine Leistungen beim FC Bayern haben gezeigt, dass dies genau richtig war", ergänzte der Bundestrainer und ergänzte: "Es war immer klar, dass Bastian gegen Irland und Schweden wieder zur Mannschaft gehören wird."
Julian Draxler fehlt verletzungsbedingt
Weitere Änderungen im 22-Mann-Kader des DFB-Teams gab es nicht. Bastian Schweinsteiger übernahm den Platz von Julian Draxler, der sich im Spiel von Schalke 04 gegen Montpellier den Unterarm gebrochen hat und wohl einige Wochen pausieren muss. "Für Julian ist die Verletzung natürlich bitter, aber ich bin sicher, dass er bald wieder auf den Platz zurückkehren wird", so Löw.
Rene Adler muss sich gedulden
Wie erwartet muss auch Rene Adler auf ein Comeback in der Nationalmannschaft warten. Der Keeper des HSV, der mit teilweise überragenden Leistungen in dieser Saison wieder auf sich aufmerksam gemacht hat (sportal.de-Notenschnitt 1,92), wurde nicht berücksichtigt.
"Ich traue ihm absolut den Sprung wieder zu", erklärte der Bundestrainer. Vor der WM 2010 war Adler bereits auf dem Sprung zur Nummer eins, bevor ihn Verletzungen stoppten. "Wenn er verletzungsfrei ist, ist er ein Torhüter, der auf ganz hohem Niveau spielen kann", sagte Löw. Neben der Nummer 1, Manuel Neuer, berief Löw erneut den Hannoveraner Torwart Ron-Robert Zieler und den Gladbacher Marc-André ter Stegen ins Aufgebot.
DFB-Team: Zwei Siege dürfen es schon sein
Deutschland ist mit zwei Siegen gegen Färöer (3:0) und Österreich (2:1) in die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien gestartet. Vor allem der Auftritt im Nachbarland Österreich offenbarte allerdings noch viele Defizite beim DFB-Team. Nur mit viel Glück behielt Deutschland die drei Punkte.
Der Bundestrainer erwartet von seiner Mannschaft bei den Spielen in Dublin gegen Irland (12.10.) und in Berlin gegen Schweden (16.10.) eine Fortsetzung des erfolgreichen Starts. "Wir befinden uns in einer ganz bedeutsamen Phase, in der wir bereits wichtige Weichen für den weiteren Verlauf der Qualifikation stellen können. Dass wir der Favorit in unserer Gruppe sind, ist uns bewusst. Daher wollen wir beide Spiele auch erfolgreich bestreiten."
Schweden mehr als Ibrahimovic
Bei dem Auftritt in Irland darf sich die deutsche Mannschaft vor allem auf einen stimmungsvollen Rahmen und einen kampfstarken Gegner einstellen. In Berlin ist mit Schweden dann ein echter Superstar zu Gast, auch wenn Joachim Löw betont, dass die Skandinavier weit mehr sind als nur Zlatan Ibrahimovic. "Die Schweden bestehen nicht nur aus ihrem Weltklassespieler Zlatan Ibrahimovic, sondern überzeugen durch mannschaftliche Geschlossenheit", berichtete Joachim Löw.



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