Das Selbstvertrauen ist trotz dreier Niederlagen in Serie noch intakt, einen weiteren Ausrutscher darf sich die DEB-Auswahl nun aber nicht mehr erlauben. Die Duelle mit Dänemark und Norwegen haben im Kampf um den Einzug in das Viertelfinale Endspielcharakter.
Der Akku ist wieder aufgeladen für das große Ziel WM-Viertelfinale. Nach einem Regenerationstag mit lockerem Fußballspiel, Häppchen beim Botschafter und gemeinsamer Gegnerbeobachtung ist die Zuversicht vor den vorentscheidenden Gruppenspielen im deutschen Eishockey-Team groß.
"Von uns hat keiner abgeschaltet. Wir wissen, jetzt geht's richtig los. Wir haben nur noch Endspiele und geben nicht auf", verkündete Torhüter Dennis Endras vor den Partien am Samstag gegen Dänemark und am Sonntag gegen Norwegen.
Deutschland: Zweimal gewinnen und dann abwarten
Die Formel für das dritte WM-Viertelfinale in Serie ist relativ einfach. Die beiden Spiele am Wochenende muss Deutschland unbedingt gewinnen und gleichzeitig darauf hoffen, dass vor allem Lettland - gegen das Deutschland bereits 2:3 verlor - Punkte liegen lässt.
Reindl glaubt nicht recht ans Viertelfinale
"Schwierig" findet Eishockey-Idol Franz Reindl diese Konstellation. Der Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) hat daher derzeit keine großen Hoffnungen auf das Viertelfinale, stachelt damit aber den Ehrgeiz der Spieler nur noch mehr an. "Ich bin nicht skeptisch. Es sind drei Gegner, die wir in der Vergangenheit schon geschlagen haben. Wenn wir denen 60 Minuten lang unser Spiel aufdrängen und uns strikt dran halten, dann klappt das auch", antwortete Endras auf Reindls Einschätzung forsch.





