Murat Yakin gilt schon über die Grenzen der Schweiz hinaus als junger, aufstrebender Trainer. Doch seine Zeit beim FC Luzern, dem Überraschungsteam der vergangenen Saison, ist bereits nach dem sechsten Spieltag der Super League in der Schweiz beendet. Der Club hat Yakin entlassen, weil es unüberbrückbare Differenzen über die Ausrichtung des Teams gegeben haben soll. "Yakins Erwartungen passten mit unseren wirtschaftlichen Möglichkeiten nicht überein. Und weil wir keine finanziellen Abenteuer eingehen wollten, mussten wir handeln", sagte Luzerns Präsident Mike Hauser gegenüber der Basler Zeitung. Yakin hatte nach der 0:2-Niederlage gegen Grashoppers Zürich die Qualität seiner Mannschaft infrage gestellt und auf Neuzugänge gedrängt. In der vergangenen Saison hatte Yakin Luzern auf den zweiten Platz hinter den FC Basel und ins Pokalfinale geführt, in den Playoffs gegen KRC Genk kann Luzern auch noch die Gruppenphase der Europa League erreichen.



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