Der FC Arsenal hat im Kampf um die Champions-League-Qualifikation einen Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen den FC Chelsea hatten die Mannen von Arsene Wenger im heftigen Schneetreiben von London mit 1:2 das Nachsehen.
Der FC Chelsea konnte dank der frühen Tore von Juan Mata (6.) und Frank Lampard (16.) den FC Arsenal auf Distanz halten. Theo Walcotts Anschlusstreffer in der 58. Minute, sollte der einzige Treffer der Gunners bleiben.
Ohne den verletzten Lukas Podolski versuchte der FC Arsenal bei Chelsea den Kontakt zu den Champions-League-Plätzen nicht abreißen zu lassen. Bei den Blues startete Fernando Torres mit kahl geschorenem Kopf im Sturmzentrum, Demba Ba nahm zunächst auf der Bank Platz, Marko Marin wurde kurz vor Schluss eingewechselt.
Chelsea erwischte vor heimischer Kulisse einen Start nach Maß. Nach tollem Pass von Cesar Azpilicueta traf Mata überlegt zur frühen Führung (6.). Zuvor wurde jedoch ein Foul von Ramires an Francis Coquelin nicht geahndet.
Das Team von Rafa Benitez nahm das Heft schnell in die Hand und stellte die Gunners ein ums andere Mal vor arge Probleme. Vor allem Eden Hazard, Oscar und Mata spielten mit der Arsenal-Defensive im ersten Durchgang Katz und Maus.
Abschiedstor von Frank Lampard?
Nur zehn Minuten nach dem ersten Treffer foulte Wojciech Szczesny Ramires im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Frank Lampard gewohnt souverän. Es könnte der letzte Treffer von Lampard für die Blues gewesen sein, denn angeblich hat der Engländer schon einen Vorvertrag beim AC Milan unterschrieben.
Nach weiteren guten Möglichkeiten von Ramires und Torres, die beide jedoch ungenutzt blieben, gingen beide Teams in die Kabine. Bei starkem Schneefall in London stand der bessere Tee wohl in der Kabine der Gunners, denn das Team von Arsene Wenger kam wie ausgewechselt aus der Halbzeitpause. Nachdem Per Mertesacker noch knapp per Kopf das Tor von Petr Chech verfehlte, erlief Theo Walcott einen schönen Pass von Santi Cazorla und traf zum hochverdienten 1:2 (58.).
Demba Ba scheitert an Thomas Vermaelen
Die Blues wurden nun in die eigene Hälfte gedrängt und hatten lediglich einige Kontermöglichkeiten, die sie aber teils kläglich ausspielten. Der Druck von Arsenal im Schlussdrittel nach und nach ab und so plätscherte das Spiel etwas dahin.
Nachdem zehn Minuten vor Schluss dann Demba Ba für den erneut glücklosen Torres kam, sah sich der Ex-Hoffenheimer bereits nach wenigen Minuten in aussichtsreicher Position. Ba hatte Wojciech Szczesny bereits umspielt und das freie Tor vor Augen, doch Kapitän Vermaelen eilte zurück und konnte auf der Linie klären. In der Schlussminute scheiterte dann Giroud per Kopf, sodass Chelsea als etwas glücklicher Sieger vom Platz gehen konnte.
