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Den vielen jungen Nachwuchsspielern im aktuellen Kader gegenüber herrscht in Hamburg übrigens nicht so viel Antipathie wie in den letzten Jahren. Auch erkennen viele Fans an, dass die Verpflichtung von Sportdirektor Frank Arnesen langfristig sehr klug ist. Aber egal, wie sympathisch man Son Heung-Min oder Michael Oenning findet: Letztlich sollte es um das Abschneiden auf dem Platz gehen.
Und auch, wenn einiges dafür spricht, dass man eine radikale Verjüngung des Kaders nicht unbedingt mit einem sehr unerfahrenen Trainer kombinieren sollte (wenn man nicht einen Tuchel-Treffer landet) - unter den gegebenen Umständen wird der HSV wohl gegen den Abstieg spielen. Und den vermeidet man nicht in Dortmund oder München. Vielleicht eher zu Hause gegen Köln - wie nächstes Wochenende. Wirklich bewerten können wird man die Qualität der Mannschaft und des Trainers wohl erst in vier bis sechs Wochen. Sehr unwahrscheinlich allerdings, dass das Hamburger Umfeld so lange damit wartet.
Daniel Raecke





