Im Spitzenspiel des 32. Spieltages empfangen die Haie die Pinguine aus Krefeld. Der Sieger hat beste Chancen, noch vor Jahresende die Adler von der Tabellenspitze zu verdrängen. Verfolger Hamburg versucht, die Heimserie des EHC München zu brechen.
Eisbären Berlin - ERC Ingolstadt
Der Tabellenführer verweilt im Ausland, so haben unter anderem auch die Eisbären eine gute Chance, den Rückstand auf die Adler zu verkürzen, zumal sie ja auch noch drei Spiele weniger als die Kurpfälzer haben. Die Eisbären haben sieben der letzten acht Heimspiele gewonnen, lediglich gegen den KEV gab es eine Niederlage, die allerdings bereits anderthalb Monate zurückliegt. Der ERC kassierte zuletzt Niederlagen gegen Augsburg und Straubing. Gegen die Eisbären haben sie bereits zweimal gespielt, beide Spiele zuhause gewinnen können. Spielleiter sind Willi Schimm und Stefan Vogl.
EHC Red Bull München - Hamburg Freezers
Nach dem mäßigen Saisonstart sind die Münchner mittlerweile eines der besten Heimteams. München holte zuletzt vier Sieg in Folge, konnte sich so bis auf die Playoffplätze heranarbeiten. Den Grundstein zu dieser guten Ausgangsposition legten die Bayern zuhause: Hier haben sie sechs Spiele in Folge gewonnen, dabei erwies sich Jochen Reimer vor allem auf heimischem Eis als kaum zu überwinden. Die Freezers haben zwei der letzten drei Spiele gewonnen. Zuletzt waren sie in Hannover erfolgreich. Die ersten beiden Spiele gingen an die Freezers, die zuhause 1:0, in München 3:2 gewinnen konnten. Marcus Brill und Ulpi Sicorschi leiten die Begegnung.
Straubing Tigers - Düsseldorfer EG
Die Tigers scheinen wieder da zu sein. Nach fünf Niederlagen in Folge konnten sie am Mittwoch in Ingolstadt gewinnen, haben also die Klatsche in Berlin gut verarbeitet. Zu Gast ist mit der DEG die Mannschaft, die die letzten neun Partien verloren hat. Die DEG ist jedoch so etwas wie ein Angstgegner der Niederbayern in dieser Saison. Die beiden ersten Begegnungen gewann die DEG jeweils knapp, mit 7:6 und 3:2. Steffen Klau und Markus Krawinkel sind die Spielleiter.
Thomas Sabo Ice Tigers - Grizzly Adams Wolfsburg
Mit Nürnberg und Wolfsburg treffen heute zwei Verlierer vom Mittwoch auseinander, wobei die Grizzlies es den Eisbären allerdings sehr schwer machten und immerhin einen Punkt aus der Hauptstadt entführen konnten. Für Ice Tigers war die Niederlage in Iserlohn die erste in regulärer Spielzeit unter Gustafsson. Wolfsburg hat die letzten drei Auswärtsspiele verloren. Die ersten beiden Partien fanden in Wolfsburg statt, die Grizzlies konnten beide gewinnen. Spielleiter sind Bastian Haupt und Carsten Lenhart.
Kölner Haie - Krefeld Pinguine
Das absolute Spitzenspiel findet heute in Köln statt. Da sind auf der einen Seite die Haie, die heute den Grundstein dafür legen könnten, als Tabellenführer ins neue Jahr zu gehen. Dafür bräuchten sie heute gegen den KEV mindestens einen Punkt, den aufgrund des schlechteren Torverhältnisses sind die Adler heute nicht zu überholen. Die Haie haben vier der letzten fünf Spiele gewonnen, hatten am Mittwoch Spielpause. Der KEV hat zwölf der letzten dreizehn Spiele gewonnen, auch die Pinguine könnten an diesem Wochenende noch die Tabellenführung übernehmen, dafür bräuchten sie heute mindestens zwei Zähler. Die ersten beiden Partien gingen an die Haie, die einmal 3:2 nach Penaltyschießen, einmal 4:3 nach Verlängerung gewannen. Spielleiter sind Roland Aumüller und Florian Zehetleitner.
Iserlohn Roosters - Hannover Scorpions
Dank ihrer Heimstärke hat der IEC den Anschluss an die Preplayoffplätze noch nicht verloren. Zu Hause haben sie die letzten vier Spiele gewonnen, fünfmal in Folge gepunktet. Die Scorpions kriseln zur Zeit, haben von den letzten sechs Spielen fünf verloren. Die Bilanz bisher lautet 1:1, es gewann immer die Heimmannschaft. Die Partie wird von Alfred Hascher und Christian Oswald geleitet.
