Bis in die Verlängerung mussten sich die Fans der Kölner Haie im Gastspiel bei den Krefeld Pinguinen gedulden, erst dann war der 12. Saisonsieg im 14. Spiel der DEL perfekt. Im Verfolgerduell setzten sich derweil die Adler Mannheim gegen die Augsburg Panther durch.
4:3 (0:1,1:1,2:1,1:0) hieß es am Ende für die Kölner Haie, die fünf Punkte Vorsprung auf die Mannheimer haben. Christian Ehrhoff, der den Pinguinen noch einige Zeit erhalten bleiben wird, da die NHL alle Spiele bis zum 30. November absagte, brachte die Hausherren im Königpalast in Überzahl in Führung (8:47 Minuten) und Daniel Pietta (26:37) erhöhte noch im zweiten Abschnitt, ehe Alexander Weiß (29:04) zum Anschluss kam.
Im letzten Drittel stellte zunächst Martin Schymainski (43:32) in Unterzahl den alten Abstand wieder her, doch der Tabellenführer kam durch Felix Schütz (46:24) und Philip Gogulla (50:15) zum 3:3-Ausgleich. 1:02 Minuten vor einem möglichen Penaltyschießen erlöste Charlie Stephens mit seinem Tor die Haie mit dem Siegtreffer.
Mannheim gewinnt das Verfolgerduell der DEL
Die Adler Mannheim gewannen gegen die drittplatzierten Augsburger Panther mit 4:1. Die Tore in der teilweise hart geführten Partie erzielten Nikolai Goc (22. Minute), Mirko Höfflin (30.), Yanick Lehou (54.) und Marcus Kink (58.). Das zwischenzeitliche 1:3 für Augsburg hatte Tobias Draxinger (56.) markiert.
Ein komplett verpatztes Debüt legte Ashton Rome bei der Düsseldorfer EG auf das Eis. Der Angreifer, der erst am Nachmittag von den Greenville Road Warriors aus der East Coast Hockey League verpflichtet worden war, kassierte nach einem unerlaubten Check von hinten eine Matchstrafe - da waren gerade einmal 4:56 Minuten gespielt. Am Ende verlor die DEG mit 2:5 gegen die Grizzly Adams Wolfsburg.
Den Sprung auf Platz drei verpasste der deutsche Meister aus Berlin. Die Eisbären unterlagen nach zuvor drei Siegen in Serie 3:5 bei den Straubing Tigers.
