Drei Spitzenspiele am 29. Spieltag haben zumindest auf dem ersten Platz für Klarheit gesorgt: Den haben die Adler Mannheim nach einem überzeugenden Sieg gegen den KEV und der gleichzeitige Niederlage der Kölner Haie gegen die Eisbären Berlin inne.
Die Adler Mannheim haben den Höhenflug der Krefeld Pinguine jäh beendet. Die Adler schossen am 29. Spieltag der DEL die bis zuletzt zehnmal in Serie siegreichen Krefelder 6:2 (5:0, 1:1, 0:1) ab.
Vor 13.600 Zuschauern in Mannheim waren die etatmäßigen NHL-Stars Jochen Hecht (2 Tore, 2 Vorlagen), Marcel Goc (1/1), Jason Pominville (0/3) und Dennis Seidenberg (0/2) die überragenden Spieler gegen vor allem im ersten Drittel überforderte Krefelder, die somit ihren elften Sieg in Folge und damit einen Clubrekord verpassten.
In der Schlussphase ließen es die Hausherren, deren weitere Treffer Yannic Seidenberg, Marc El-Sayed und Michael Glumac erzielten, etwas ruhiger angehen. Für die Gäste, die mit zehn Siegen in Serie den Klub-Rekord eingestellt hatten, traf Richard Pavlikovsky doppelt.
Haie verlieren gegen Eisbären
Die Adler liegen mit nun 57 Punkten vor den Kölner Haien (54), die daheim Titelverteidiger Eisbären Berlin 1:4 (1:2, 0:1, 0:1) unterlagen. Allerdings haben die Haie drei Spiele weniger als Mannheim bestritten.
In Köln erzielte Charles Stephens (9.) vor 15.234 Besuchern noch die Führung für die Haie, doch in der Folge drehten Mads Christensen (10./20.) per Doppelpack, James Sharrow (28.) und Daniel Briére (49.) das Spiel zugunsten der Eisbären, die auf einen Rang sechs und damit einen direkten Play-off-Platz kletterten.
Freezers siegen - DEG: Keine Zuschauer, keine Punkte
Auf Platz drei vor den punktgleichen Pinguinen setzten sich die Hamburg Freezers (beide 50) mit einem 2:0 (1:0,0:0, 1:0) gegen die Augsburger Panther durch. Hamburgs Treffer zum Heimsieg über die Panther erzielten David Wolf (6.) und Jerome Flaake (60.).
Im Tabellenkeller bleibt Altmeister Düsseldorfer EG nach einer 1:2-Pleite nach Penaltyschießen (0:0, 0:1, 1:0, 0:1) gegen die Nürnberg Ice Tigers abgeschlagenes Schlusslicht. Nur noch 4029 Zuschauer wollten die kriselnden Rheinländer sehen.
