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Datum: 14. Mai 2013, 17:45 Uhr
Format: Artikel
Quelle: sportal.de
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DEB-Team verabschiedet sich mit Sieg von der Eishockey-WM

DEB, Eishockey-WM, Deutschland, Frankreich
Zum Abschluss durfte das DEB-Team nochmals einen Sieg bejubeln

Als die deutschen Spieler vor dem Spiel die Halle erreichten, mussten sie schon im Kabinengang feststellen, dass das Erreichen des Viertelfinals nicht mehr möglich war. Trotzdem zeigte das Team eine beherzte Leistung und verabschiedet sich mit einem Erfolg von der WM.

Die deutsche Nationalmannschaft hat sich mit einem Sieg von der Eishockey-Weltmeisterschaft 2013 verabschiedet. Die DEB-Auswahl schlug Frankreich nach Verlängerung mit 3:2. Den entscheidenden Treffer erzielte NHL-Star Christian Ehrhoff. Bereits vor der Partie hatte Deutschland allerdings keine Chance mehr auf das Erreichen des Viertelfinals.

Holpriger Beginn der DEB-Auswahl

Gleich zu Beginn der Partie wurde die Mannschaft von Trainer Pat Cortina eiskalt erwischt: Nach nur 60 Sekunden musste Jens Baxmann wegen Haltens für zwei Minuten vom Eis, das folgende Powerplay nutzten die Franzosen zur frühen 1:0-Führung. Nach einem Querpass von Nicolas Besch schob Julien Desrosiers (2. Minute) die Scheibe problemlos ins Netz.

Die Deutschen brauchten einige Zeit, fanden dann allerdings immer besser in die Partie und kamen noch im ersten Drittel zum Ausgleich. In Überzahl erzielte Christian Ehrhoff (18.) nach einer schönen Ablage von Christoph Ullmann mit einem Distanzschuss das 1:1. Kurz zuvor hatte Marcel Goc (17.) bei einer weiteren guten Möglichkeit nur den Pfosten getroffen.

Frankreich sammelt 24 Strafminuten

Mit dem Ausgleichstreffer im Rücken startete die DEB-Auswahl dann besser ins zweite Drittel, verpasste allerdings zunächst, in Führung zu gehen. Unter anderem scheiterte Frank Hördler (28.) mit einem Schuss von der blauen Linie. Einige Minuten später ging Frankreich dann wieder glücklich in Führung. Einen Schuss von Antoine Roussel (35.) wehrte Torwart Rob Zepp noch vorne ab, wo die Scheibe zunächst an den Arm von Baxmann und von dort schließlich ins Tor sprang.

Unmittelbar nach dem Treffer sprachen die Schiedsrichter eine Zehn-Minuten-Strafe gegen den Torschützen Roussel aus, da dieser sich verbal mit einigen deutschen Spielern und den Schiedsrichtern angelegt hatte. Insgesamt agierten die Franzosen während der gesamten Partie extrem aggressiv und sammelten bis zum Spielende satte 24 Strafminuten.

Ehrhoff schnürt den Doppelpack

Im letzten Drittel gelang Deutschland dann der erneute Ausgleich. Michael Wolf (42.) versenkte den Puck im Netz, nachdem Torwart Cristobal Huet einen Schuss von Hördler nur nach vorne abwehren konnte. Danach hatten die Franzosen dann allerdings die besseren Möglichkeiten, um erneut in Führung zu gehen. Unter anderem rettete Zepp stark gegen Sacha Treille (52.) und Antonin Manavian (56.).

Ein weiterer Treffer fiel in der regulären Spielzeit nicht mehr, die Partie ging in die Verlängerung. Dort sorgte NHL-Star Christian Ehrhoff (Buffalo Sabres) nach 65 Sekunden für die Entscheidung. Nach schöner Vorarbeit seines Ligakollegen Marcel Goc (Florida Panthers) besorgte Ehrhoff mit seinem zweiten Treffer des Tages den 3:2-Endstand.

Das Ausscheiden der Deutschen stand bereits vor der Partie fest, da die Slowakei zuvor überraschend gegen die USA gewonnen hatte und sich aufgrund des direkten Vergleichs mit dem DEB-Team so Platz vier und das letzte Viertelfinalticket gesichert hatte. Deutschland beendet die Gruppenphase einen Punkt hinter den Slowaken auf dem undankbaren fünften Rang.

Autor: Ruben Zimmermann