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Bremer empört über nicht geahndetes Foul an Prödl
Bremer empört über nicht geahndetes Foul an Prödl
Der Tritt von Dorge Kouemaha gegen Sebastian Prödl

Durch den nicht geahndeten Tritt von FCK-Stürmer Dorge Kouemaha erlitt Werder Bremens Sebastian Prödl einen Nasenbein- und Oberkieferbruch sowie eine Gehirnerschütterung. Bremens Verantwortliche zeigen sich empört.

"Ich bin traurig darüber, dass sich Basti so schwer verletzt hat. Traurig bin ich aber auch darüber, dass eine solche Aktion nicht geahndet wird. Es ist für mich unverständlich, dass weder der Schiedsrichter noch sein Assistent das als elfmeterwürdig ansieht. Es geschehen schon seltsame Dinge", übte Sportdirektor Klaus Allofs harte Kritik an Referee Robert Hartmann und dessen Gespann.

Schon zur Pause hatte Allofs dem Unparteiischen seinen Unmut kundgetan. "Wir haben in der Halbzeit darüber gesprochen. Er hat mir gesagt, er hätte es nicht gesehen. Aber dafür hat man dann einen Assistenten. Die zeigen sonst ja auch alle möglichen Dinge an. Es gab drei Leute im Stadion, die es nicht gesehen haben. Und die, die am Bierstand waren", sagte Allofs mit Ironie in der Stimme.

"Es ist mir unverständlich"

Die Szene in der 23. Minute war der größte Aufreger in einer Partie, in der die Zuschauer trotz einer Vielzahl von Chancen auf beiden Seiten keine Tore zu sehen bekamen. Zunächst traf Markus Rosenberg mit einem Kopfball nur den Pfosten. Beim Versuch, den Abpraller zu verwerten, wurde Prödl dann von Kouemaha mit voller Wucht am Kopf getroffen und musste mit einer blutenden Wunde vom Platz getragen werden.

Die Pfeife des Unparteiischen blieb jedoch stumm. "Es ist mir unverständlich, wie man so etwas nicht sehen kann", wetterte Werder-Trainer Thomas Schaaf. Auch die Bremer Profis waren angefressen. "Dem Schiedsrichter hat vielleicht die Unterstützung von der Linie gefehlt. Der Assistent muss das gesehen haben", erklärte Kapitän Clemens Fritz. Und Torwart Tim Wiese meinte: "Der Fuß war so hoch, das habe ich sogar gesehen."

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Prödl-Ersatz muss geholt werden

Prödls Ausfall zwingt Werder dazu, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. "Ich denke schon, dass wir uns jetzt Gedanken machen müssen", sagte Allofs. Denn in Andreas Wolf steht ein anderer Innenverteidiger vor dem Absprung zum AS Monaco. "Am Montag werden wir etwas dazu sagen", kündigte der Geschäftsführer an.

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