Weiter geht es in der Geschichte um Nadja Drygalla. Auch Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière scheute den Gang in die Öffentlichkeit nicht und erklärte im Deutschen Haus: "Wo sind eigentlich Grenzen? Steht es uns als Öffentlichkeit eigentlich wirklich zu, den Freundeskreis von Sportlerinnen und Sportlern zu screenen, zu gucken, was da los ist?" Weiter erklärte er: "Müssen wir von Sportlerinnen und Sportlern verlangen, dass sie offenbaren, mit wem sie befreundet sind, was die denken? Wo ist da die Grenze? Ich glaube, die ist hier schon überschritten worden." De Maizière wollte dann aber keine Aussage treffen, ob Drygalla in der Sportförderung der Bundeswehr aufgenommen werden könne und solle. "In der Sache selbst möchte ich teilen, was sie gesagt hat, dass erst einmal Ruhe in die Sache kommt", meinte er. "Dann kann man im Herbst weitersehen."
