Vom 19. bis 22. Juli findet The Open Championship, das älteste und prestigeträchtigste Golfturnier der Welt statt. Kein Golfer ist wirklich groß, ehe er nicht den berühmten Claret Jug in der Hand gehalten hat. sportal.de stellt das besondere Flair dieses Turniers vor.
Vom 19. bis 22. Juli findet The Open Championship, das älteste und prestigeträchtigste Golfturnier der Welt statt. Sogar die Amerikaner, die sonst wenig für europäisches Golf übrig haben, sprechen ehrfürchtig von diesem Event.
Ein wirklich großer Golfer muss einmal in seiner Karriere The Open gewonnen haben, ansonsten ist er kein großer Golfer, heißt es gemeinhin. sportal.de ist in die Historie eingetaucht und stellt das besondere Flair dieses Turniers vor.
Tradition wohin man blickt
1856 kamen Mitglieder des Prestwick Golf Club in Schottland auf die Idee, eine jährliche offene Meisterschaft auf wechselnden Kursen auszutragen. Vier Jahre später wurde das erste derartige Turnier organisiert. 36 Löcher wurden an einem Tag absolviert, acht Spieler nahmen Teil. Ein Jahr später starteten dann auch erstmals zwei Amateure. Modus und Teilnehmerzahl veränderten sich in den Folgejahren mehrfach.
Doch geblieben sind einige Konstanten: Zum einen wird auf so genannten Linksplätzen gespielt. So bezeichnet man Kurse in der Dünenlandschaft, die Meer und Ackerland miteinander verbindet. Hier waren früher auch die ersten Golfplätze angesiedelt, da die Areale als unbrauchbar angesehen worden waren. Daraus resultieren harte Spielbedingungen mit tiefem Dünengras neben den Fairways. Wind und Salz machen den Platz sehr hart, die Bunker sind klein und tief und sorgen für einen kniffligen Parcours.
Zum anderen wechselt der Austragungsort Jahr um Jahr mittlerweile zwischen insgesamt neun Golfclubs. 2008 wurde im Royal Birkhead Golfclub im englischen Southport gespielt, 2009 ging es nach Turnberry, 2010 nach St. Andrews, in diesem Jahr wird das Event im Royal St. George's Golf Club in Kent an der englischen Ostküste ausgetragen.
Geändert hat sich auch nicht, dass Amateure und Profis teilnehmen können, insofern sie sich qualifizieren können. Dazu werden extra Qualifikationsturniere abgehalten - international sowie national, aus denen sich neben den Top 50 der Weltrangliste nach einem Schlüssel das Starterfeld zusammensetzt. Während die Amateure um die Silver Medal kämpfen, richtet sich das Interesse der Profis auf den Heiligen Gral des Golfsports - den Siegerpokal oder auch...





