Angefeuert von einem Blitzstart nahm die Miami Heat die Dallas Mavericks nach allen Regeln der Kunst mit 110:95 auseinander. Daran konnte auch die kleine Aufholjagd der Texaner am Ende nichts ändern. Liegt es wirklich nur daran liegt, dass sich das Team noch finden muss?
"Momentan ist eins unserer Probleme, dass wir als Gruppe noch nicht solange zusammen sind", machte Mavericks-Coach Rick Carlisle laut espn.com den seiner Meinung nach größten Unterschied zwischen seinem Team und der Miami Heat aus. Außerdem ist Dallas durch großes Verletzungspech dezimiert. Neben Dirk Nowitzki fehlen auch Derek Fisher, Elton Brand und Brandan Wright.
Vom Tipoff weg war das Team aus Florida, angeführt vom erneut bärenstarken LeBron James, die spielbestimmende Mannschaft. James verwandelte seine ersten sechs Würfe, schraubte seine Ausbeute insgesamt auf 24 Punkte und konnte sich das Schlussviertel gemütlich von der Bank aus ansehen.
Die Auszeit konnte sich der Heat-Star locker leisten. Auf dem Feld drohte schließlich nichts anzubrennen. Bereits Ende des ersten Viertels hatte Miami erstmals einen zweistelligen Vorsprung, der zwischenzeitlich sogar auf 30 Zähler angewachsen war.
Miami gab ein eindrucksvolles Statement ab
"Wir wollten sie in ihrer eigenen Halle nicht zu viel Selbstvertrauen tanken lassen. Wir wollten daher rausgehen und auswärts ein Statement abgeben", erklärte James laut AP. Dass das auch gelang, dafür sorgte neben ihm auch Dwyane Wade, der neben 19 Punkte auch noch sechs Assists zum Teamerfolg beisteuerte.
Anders als die Miami Heat, fanden die Dallas Mavericks zu keinem Zeitpunkt des Spiels in ihren Rhythmus. Bester Werfer war Rookie Jae Crowder, der immerhin auf 15 Punkte kam. Enttäuschend dagegen der Auftritt von O.J. Mayo, der genau wie Chris Kaman nur auf magere acht Pünktchen gekommen war.
Allerdings hatte sich der Mavs-Star auch einer fast permanenten Doppeldeckung zu erwehren. Die 14. Niederlage im 26. Saisonspiel der NBA konnte so nicht abgewendet werden. "Unser Auftritt war sehr enttäuschend. Aber wir müssen das schnell vergessen", drosch Mavericks-Coach Rick Carlisle Durchhalteparolen.
