Am Vortag hatten die Dallas Mavericks ihre schwarze Serie endlich durchbrochen, dann rettete Dirk Nowitzki sie gegen die Miami Heat in die Overtime. Doch die Texaner vergaben zu viele Chancen, hatten so dem entfesselten LeBron James nichts entgegen zu setzen und unterlagen 109:119.
"LeBron war großartig. Er hat seine Weltklasse bewiesen", lobte Heat-Coach Erik Spoelstra seinen Matchwinner James, der mit 32 Punkten bester Werfer seiner Mannschaft war, dicht gefolgt von Dwayne Wad, der auf 27 kam. LeBron James steuerte zudem noch zwölf Rebounds bei, am Ende fehlte ihm nur ein Assist zum Triple Double.
Dirk Nowitzki, der in 29 Minuten auf 19 Punkte kam, hatte sein Team mit einem Treffer Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung ermöglicht und insgesamt seine ansteigende Formkurve unterstrichen. Doch soweit hätte es gar nicht erst kommen müssen. "Es hätte gar nicht in die Verlängerung gehen müssen. Ein paar Minuten vor dem Ende lagen wir mit sechs Punkten vorne, haben es aber nicht geschafft, Miami aus der Zone fernzuhalten", schimpfte Coach Rick Carlisle über die vielen vergebenen Chancen seiner Mavericks.
Bester Dallas-Schütze war O.J Mayo mit 30 Punkten, Center Chris Kaman, kam auf 14 Zähler und zehn Rebounds. Verhindern, dass die Play-off-Ambitionen der Mavericks durch die 20. Niederlage im 33. Saisonspiel der NBA einen weiteren Dämpfer erhielten, konnten aber auch sie nicht. Am Tag zuvor hatte der Meister von 2011 seine Niederlagenserie gegen das Schlusslicht Washington Wizards gestoppt. Die Portland Trail Blazers haben als Achter im Westen 16 Siege bei 15 Niederlagen auf dem Konto. Miami führt die Tabelle im Osten mit 22 Siegen bei nur acht Niederlagen an.
Clippers kassieren zweite Niederlage
Die Los Angeles Clippers haben ihre zweite Pleite in Folge kassiert, nachdem sie zuvor 17 Spiele in Serie ungeschlagen geblieben waren. Die Clippers unterlagen bei den Golden State Warriors 94:115. Bester Schütze der Gastgeber war Stephen Curry mit 31 Punkten, 25 davon hatte er bereits in der ersten Hälfte erzielt. Die Clippers waren allerdings auch psychisch angeschlagen, nachdem sie kurz vor der Partie vom Tod des Sohnes von Team Besitzer Donald Sterling erfahren hatten. Der 32-Jährige war tot in Malibu aufgefunden worden.
