Mark Cuban, Teambesitzer der Dallas Mavericks, ist nach eigenen Aussagen gegenüber einer ESPN-Radiosendung sauer auf seinen Ex-Spieler Jason Kidd. "Ich war mehr als enttäuscht. Ich dachte er würde zu mir kommen. Ich war angefressen", so Cuban laut espn.com über das Geschehen um Kidds Vertragsunterzeichnung bei den New York Knicks. Dem Point Guard hatte nach Cubans Angaben von den Mavericks ein Angebot über drei Jahre Laufzeit und insgesamt neun Millionen US-Dollar vorgelegen, ein ähnliches hatte Kidd schließlich bei den Knicks unterzeichnet. "Kidd ist ein großer Junger, der machen kann, was er will. Aber auf die Art und Weise..."
Cuban: Dallas ist ohne Williams vielleicht besser dran
Während Kidd vorerst bei Cuban untendurch ist, gab sich der Mavericks-Besitzer bei einem anderen heißen Thema des NBA-Transfersommers gelassen. Vielleicht sei es sogar besser für Dallas, dass eine Verpflichtung Deron Williams nicht gelungen sei, erklärte Cuban in der ESPN-Sendung "Benand Skin Show". "Wir haben überlegt, was ist, wenn wir die 17 Millionen Gehalt zu den bereits laufenden Gehältern von Dirk Nowitzki und Shawn Marion dazurechnen, dann war es das. Das ist dann dein Kader. Und nicht nur in diesem, sondern auch im nächsten Jahr", erklärte Cuban den Denkprozess. Das habe auch Williams, der schließlich bei den Brooklyn Nets blieb, so gesehen.
