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Domagoj Duvnjak vom HSV ist einer der kommenden Stars in der Handballszene und mit seinen 24 Jahren schon jetzt die Lebensversicherung des HSV Handball. Um ihn herum verfügen die Kroaten über ein starkes Kollektiv, das lediglich zwei fünfte Plätze als schlechteste Ergebnisse bei den letzten 13 Großereignissen zu verkraften hatte.
Der WM-Titel 2003 sowie Gold bei den Olympischen Spielen 2004 waren die größten Erfolge. "Kroatien hat zwar Veränderungen im Kader zu verzeichnen, trotzdem traue ich diesen überragenden Kämpfern einiges zu", sagte Gudmundur Gudmundsson bei Sport 1. Gerade in dem neuen Modus kann Kroatien seine Stärken ausspielen und doch noch auf Kreisläufer Igor Vori bauen, der sich blind mit Duvnjak versteht.
Dänemark: Zu viele Ausfälle beim EM-Sieger?
"Die sind in der Breite sehr gut aufgestellt", analysierte Heuberger bei n24.de den EM-Sieger von 2008 und 2012, der bei der vergangenen WM nur denkbar knapp im Finale den Franzosen unterlag. Bei fast allen Trainern der Handball-Bundesliga stehen die Dänen hoch im Kurs, müssen allerdings auf Kreisspieler Michael Knudsen, Spielmacher Thomas Mogensen und Abwehrchef Kasper Nielsen verzichten.
Doch auch ohne die beiden Profis der SG Flensburg-Handewitt sowie Nielsen haben die Dänen einen starken Kader, alle Spieler sind in europäischen Top-Ligen beheimatet. Der WM-Zweite spielt sehr variabel und verfügt über starke Außen. Hans Lindberg und Anders Eggert bilden eine starke Flügelzange, im Rückraum ist es Mikkel Hansen, der den Ton angibt.
Aber auch Nikolaj Markussen sowie die Youngstars Rasmus Lauge Schmidt und Mads Mensah Larsen wollen sich in den Vordergrund spielen. Im Tor steht mit Niklas Landin ein junger Keeper, der mit 24 Jahren schon an die Tür zur Weltklasse kratzt. Dänemark hat sicherlich das Zeug für den Titel, doch wie die Ausfälle kompensiert werden können, wird sich zeigen.
Ungarn und Serbien: Geheimfavoriten bei der Handball-WM
Die Ungarn haben mit Laszlo Nagy und Gabor Csaszar zwei überragende Akteure in ihren Reihen und es bei der EM in Serbien geschafft, die Franzosen zu besiegen. Die Serben lebten bei der EM im eigenen Land natürlich von der enormen Unterstützung der Fans und sicherten sich den zweiten Platz. Keeper Darko Stanic sowie die Rückraumspieler Momir Ilic und Marko Vujin stehen für Qualität.
Beide Teams können in Spanien durchaus überraschen und werden sicherlich das Achtelfinale erreichen. Wie bei der DHB-Auswahl, profitieren die Mannschaften von der neu eingeführten KO-Runde und dürfen als Geheimfavoriten bezeichnet werden. Die Chancen auf den Titel sind gering, doch auch im Handball soll es hie und da Überraschungen geben.





