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Chelsea vor dem Champions-League-Spiel in Istanbul

Zu den Kommentaren5 Kommentare   |   Quelle: sportal.de
26. Februar 2014, 11:05 Uhr
Mourinho, Mancini
Zwei, die sich nicht wirklich grün sind: Mourinho und Mancini

Vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Galatasaray und dem FC Chelsea ist alles für einen heißen Tanz bereitet. In der Türk Telekom Arena kommt es zum Wiedersehen zwischen Blues-Trainer Jose Mourinho und seinem früheren Lieblingsschüler Didier Drogba. Für Feuer sorgt das Aufeinandertreffen von The Special One und seinem Intimfeind Roberto Mancini.

Chelseas portugiesischer Manager ist nicht gerade als harmoniebedürftiger Mensch bekannt. Es gibt einige Trainerkollegen, die in der Gunst des Portugiesen nicht allzu hoch stehen - und das auch wissen. Ein besonderes Verhältnis hat Mourinho zu Galatasaray-Coach Roberto Mancini, den er 2008 bei Inter Mailand beerbte. Zwei Jahre später führte er den Verein zum Triple.

Mehrfach stellte Mourinho seitdem die Klasse des ehemaligen italienischen Nationalspielers süffisant infrage. Vor knapp einem Jahr etwa stichelte er gegen den damaligen Trainer von Manchester City: ''Früher oder später wird City die Champions League gewinnen. Ich weiß nur nicht, ob Mancini der Trainer sein wird, dem dies gelingt.''

Alte Fehde mit Mancini

Der Italiener hat nun vor dem Duell mit Chelsea einen Anteil an Mourinhos Erfolgen bei Inter für sich reklamiert: ''Mourinho hat die Champions League gewonnen, weil er ein gutes Team übernommen hat. Er hat ein Team übernommen, das ich gebildet hatte. Als ich zu Inter kam, haben sie schlechten Fußball gespielt. Und das habe ich geändert.''

Für eine gewisse Spannung ist also gesorgt, auch wenn Mancini am Dienstag beschwichtigend nachschob: ''Mourinho und ich kennen uns kaum. Ich respektiere ihn wie jeden anderen Trainer und weiß, dass der Erfolg Chelseas größtenteils an ihm liegt. Er macht jedes Team besser.''

Alte Freundschaft mit Drogba

Speziell wird es für Mourinho am Mittwoch auch im Hinblick auf Didier Drogba. Der Portugiese hatte den bulligen Stürmer 2004 an die Stamford Bridge gelockt, wo dieser bis 2012 blieb und zur Legende wurde. Noch heute schwärmt der mittlerweile 35-Jährige von seinem früheren Mentor: ''Von allen Trainern, mit denen ich zusammengearbeitet habe, war Mourinho der Beste.''

Der Coach ist gewarnt vor dem Ivorer, der für Chelsea in acht Jahren 157-mal traf: ''Was Drogba anbelangt, wissen wir, was zu tun ist. Wir wissen was er will, und das ist Tore schießen. Es ist ein komisches Gefühl gegen ihn zu spielen, aber das müssen wir ausblenden.'' Die Bindung des Stürmers an die Blues ist nach wie vor groß. Laut englischen Medien steht sogar ein Comeback des Angreifers zur neuen Saison im Raum - als Mitglied im Trainerstab.

''Zweimal gewonnen, als ich kein Favorit war''

Zugleich warnte der Portugiese davor, die Türken in die Außenseiterrolle zu drängen, zumal er sein eigenes Team mit Blick auf den weiteren Wettbewerb ebenfalls nicht im engsten Favoritenkreis sieht: ''Es gibt vier oder fünf Mannschaften die über uns stehen. Aber ich habe schon zweimal gewonnen, als ich ebenfalls kein Favorit war. Wir spielen, um zu gewinnen.''

In diesem Punkt ist sich Mourinho mit Mancini zudem einig. Der Italiener erklärte: ''Ich mache uns nicht kleiner, als wir sind. Ich hoffe nach wie vor darauf, nach den Spielen gegen Chelsea weiterzukommen.'' Verzichten muss Istanbul dabei auf Aydin Yilmaz (Fußbruch). Fraglich sind zudem Hamit Altintop (Rücken) sowie die drei Verteidiger Gökhan Zen, Hakan Balta (beide Oberschenkel) und Aurelien Chedjou (Leiste). Bei den Blues stehen die Einsätze der angeschlagenen David Luiz, Oscar und John Obi Mikel auf der Kippe.

Autor: Marco Heibel

zu "Chelsea vor dem Champions-League-Spiel in Istanbul"
5 Kommentare
Letzter Kommentar:
Mou Kuh schrieb am 27.02.2014 21:08
Bei Real hat es im Gegensatz zu Chelsea nicht funktioniert, mit seinen Manipulationen.
Iker, Ramos, Pepe und Co haben sich geweigert, Mous Hass Philosophie zu tragen, nur um
damit Erfolg zu haben. RAMOS und PEPE!
Jeder weiß das und er wird immer noch als besonders, interessant oder sonstwas bezeichnet...
Ich gebe zu am Anfang fand ich ihn schon etwas cool. Wenn Drogba "sich für ihn die Beine brechen
lassen" würde muß er doch was haben?

Oder war das schon wieder seine manipulative Seite? Ich meine Drogba ist bekanntlich sehr stolz...; )

@anyone

Nicht umsonst "the special one"?

Der Mann hat sich selbst so getauft!
Er ist insofern etwas Besonderes, weil er noch nie aktiv gegen den Ball getreten hat.
Und er ist bekanntlich in diesen Job hineingestolper. Der Übersetzer...
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