Der eine ist Öl-Milliardär mit flüssigem Gold und üppiger Portokasse, der andere Wurst-Millionär mit Hüftgold und stattlichem Festgeldkonto gemein haben Roman Abramovich und Uli Hoeneß den Traum vom Champions League-Sieg. Den hatte auch der Autor dieser Zeilen, als er vor wenigen Nächten das entscheidende Tor träumte.
Es war eine Art Vision, die den Autor dieser Zeilen vor einigen Nächten aus dem Schlaf hochschrecken ließ. So eben hatte er den entscheidenden Spielzug des Champions League-Finales zwischen dem FC Bayern München und dem FC Chelsea geträumt. Gut, die Spieler im Traum hatten ihren realen Ebenbildern nicht wirklich ähnlich gesehen, aber prophetische Erscheinungen haben nun schließlich selten die überragende Bildqualität einer TV-Übertragung in nativem HD oder gar 3D.
Trotzdem war alles ziemlich real und deutlich zu erkennen, wie ein Bayern-Spieler mit der Nummer 39 im Getümmel des gegnerischen Strafraums an den Ball kam, schnell abzog und mit seinem 1:0-Siegtreffer den Champions League-Sieg des FC Bayern in der heimischen Allianz Arena unter Dach und Fach brachte.
Wird Toni Kroos also der Matchwinner im Finale dahoam, der Mann, den Jupp Heynckes wohl anstelle des gesperrten Luiz Gustavo auf der Sechserposition neben Bastian Schweinsteiger einsetzen wird? Chelseas Frank Lampard kürte Kroos immerhin kürzlich zu einem "der besten Mittelfeldspieler in dieser Saison in der Welt".
"Jaja, ihr träumt doch auch eure Noten", werden jetzt wieder einige kritische User angesichts unserer Vision unter diesem Artikel posten, die FDP-Politikerin Birgit Homburger sowieso nur genervt "Ich hasse Bayern München" knurren. Eine große Zahl an Bayern-Anhängern würde dieses "Traum-Resultat" aber sicher sofort unterschreiben. Allen voran Bayern-Präsident Uli Hoeneß, dessen Lebenswerk damit einen neuen Höhepunkt fände.





