Gonzalo Castro ist in Topform
Bayer Leverkusen tritt mit Respekt, aber auch mit viel Selbstvertrauen beim FC Bayern an. Bayer-Sportdirektor Rudi Völler zollte den bisherigen Leistungen der Bayern in der neuen Saison Anerkennung, glaubt aber dennoch durchaus an eine Überraschung: "Wir spielen gegen eine Mannschaft, die in der Bundesliga bislang alle Spiele gewonnen hat. Dennoch werden wir jedes Jahr versuchen, dort was zu holen. Wir respektieren den FCB, so wie es sich gehört, sind aber an einem guten Tag sicherlich in der Lage, auch den Bayern Probleme zu bereiten", erklärt der 52-Jährige. "Es wird schwer, wir sind der Außenseiter. Aber ich denke, wenn wir selbstbewusst auftreten, dann wird es auch für Bayern nicht einfach. Wir dürfen keine Angst haben, sonst werden wir abgeschossen", ergänzte Gonzalo Castro, zweifacher Torschütze beim 4:0-Sieg in der Europa League bei Rapid Wien.
Wollscheid: Müssen kompakt verteidigen
Offensivmann Andre Schürrle schloss sich ebenfalls dem allgemeinen Tenor im Werkself-Lager an. Demnach komme mit Bayern "der stärkste Gegner aus der Bundesliga". Das Handtuch noch vor dem Anpfiff zu werfen, komme aber nicht in Frage: "Bayern ist klarer Favorit, aber im Fußball ist es so, dass nicht immer der Favorit gewinnt. Wir werden versuchen, unser Spiel durchzuziehen und dann schauen wir mal, wo das hinführt. Wir brauchen eine Top-Leistung und gleichzeitig einen schlechten Tag der Bayern und dann können wir da ganz sicher etwas rausholen" der 21-Jährige übt sich im Optimismus. Für Abwehrhüne Philipp Wollscheid stellt eine stabile Defensive den Schlüssel zum Erfolg dar: "Wir müssen kompakt stehen und sind aber guter Dinge, dass wir was mitnehmen können." Man möchte auf keinen Fall als Kanonenfutter enden: "Wir fahren da nicht hin, um uns Tore einschenken zu lassen", stellt Wollscheid klar.