Der internationale Sportgerichtshof CAS hat die von der FIFA verhängte lebenslange Sperre gegen Mohamed Bin Hammam aufgehoben. Bin Hammam war von der FIFA vergangenes Jahr gesperrt worden, nachdem er überführt worden war, insgesamt eine Million Dollar an CONCACAF-Offizielle gezahlt zu haben, damit diese ihn bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten unterstützen würden. Wenige Tage vor der Wahl hatte Bin Hammam aber seine Kandidatur zurückgezogen, was den Weg für Sepp Blatter zu seiner Wiederwahl für vier weitere Jahre als FIFA-Boss geebnet hatte. Das CAS entschied, dass die Beweise gegen den Katarer nicht ausreichend für eine lebenslange Sperre seien. Damit wolle das Sportgericht aber nicht behaupten, dass Bin Hammam unschuldig sei. Die FIFA habe die Möglichkeit, weitere Beweise vorzulegen.
