Borussia Dortmund hat nach den Vorkommnissen vom Spiel gegen Werder Bremen einen Runden Tisch gemeinsam mit der Polizei und der Stadt einberufen. Während der Auftaktpartie zur Bundesliga war im BVB-Fanblock der Südtribüne ein Banner, das sich mit der vom nordrhein-westfälischen Innenminister verbotenen Neonazi-Vereinigung Nationaler Widerstand Dortmund solidarisierte, hochgehalten worden. "Wir werden uns sehr zeitnah - und auch mit anderen Institutionen, die an der Durchführung eines Bundesligaspiels beteiligt sind - zusammensetzen, und darüber diskutieren, wie wir effektiver gegen rechtsextreme Tendenzen auf den Tribünen vorgehen können, zitierte der BVB in einer Pressemittelung den Direktor der Organisation, Dr. Christian Hockenjos.
BVB-Boss Watzke: "Sumpf trockenlegen"
"Wir müssen und wir werden diesen Sumpf trockenlegen. Es gilt nun, schnell und konsequent zu reagieren", kündigte auch Borussia-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke an. Die Erste Konsequenz ist bereits erfolgt: Der 27-Jährige, der das Banner hochgehalten hatte, ist mit einem Stadionverbot belegt.
