Wie schon bei Manchester City kassierte Borussia Dortmund auch bei Real Madrid kurz vor Schluss den Ausgleich. Großartig ärgern wollte sich beim BVB aber keiner über das 2:2 von Spielverderber Mesut Özil, zu stolz waren die Borussen über die eigene Leistung.
In einer Gruppe mit Real Madrid, Manchester City und Ajax Amsterdam fehlt dem BVB nach dem 2:2 bei den Königlichen in der Champions League zwei Spieltage vor Ende der Vorrunde noch ein Punkt zum Erreichen des Achtelfinales.
"Jeder Fußballer, der in Madrid einen Punkt holt, kann gut schlafen", kommentierte Neven Subotic. Die erneute Gala seines Teams verblüffte selbst Trainer Jürgen Klopp: "Wir haben den direkten Vergleich mit Real gewonnen. Damit hätte ich nicht gerechnet."
Klopp: "Viel mehr kann man nicht erreichen"
Wie bereits im zweiten Gruppenspiel bei Manchester City (1:1) verhinderte ein später Gegentreffer einen denkwürdigen Coup. Dennoch konnte der BVB mit dem abermals starken Auftritt auf höchstem Niveau gut leben. "Es war ein großes Spiel gegen einen großen Gegner. Zwei Unentschieden bei Teams, die zu den besten der Welt gehören - viel mehr kann man nicht erreichen", befand Klopp angesichts der komfortablen Ausgangslage in der Tabelle.
Auch sein Pendant von Real Madrid, Jose Mourinho, konnte dem Spiel Positives abgewinnen, auch wenn es nicht zum erhofften Sieg reichte. "Wenn ich Fan wäre, dann würde ich es vorziehen, solche Spiele zu sehen, auch wenn es mit einem Unentschieden endet. Spiele in anderen Gruppen erinnern da doch eher an die Europa League", erklärte der Portugiese.





