Die Halswirbelverletzung von Borussia Dortmunds Innenverteidiger Mats Hummels aus dem Länderspiel gegen Argentinien ist nicht schwerwiegend. Wie weitere Untersuchungen bei BVB-Mannschaftsarzt Markus Braun ergaben, hat sich der Nationalspieler beim 1:3 am Mittwochabend in Frankfurt/Main eine Schädelprellung und eine Zerrung der Halswirbelsäule zugezogen. Wie der Bundesligist weiter mitteilte, sei ein Einsatz von Hummels am Samstag (15.30 Uhr) im DFB-Pokalspiel in Bremen gegen den FC Oberneuland durchaus möglich. Vorsichtshalber hatte Hummels, der sich die Verletzung bei einem Zusammenprall mit dem Argentinier Gonzalo Higuain schon in der 14. Minute zugezogen hatte, die Nacht in Frankfurt verbracht, und war erst am Morgen zurück nach Dortmund gereist. Für diesen Donnerstag bekam der 23-Jährige eine Trainingspause verordnet. Durch seinen Ausfall beim Länderspiel machte Hummels das erste Länderspieltor von Benedikt Höwedes möglich, der für den Dortmunder ins Spiel kam.
BVB-Verteidiger Neven Subotic ist angeschlagen
Angeschlagen sind Neven Subotic, Jakub Blaszczykowski und Sebastian Kehl. Subotic laboriert an einer Muskelverhärtung im Oberschenkel, Blaszczykowski bekam beim Länderspiel mit Polen einen Schlag ab. Kehl plagt derzeit eine Sehnenreizung im Knie. BVB-Trainer Jürgen Klopp freut sich auf die neue Herausforderung. "Wir haben die Einzigartigkeit dieses Wettbewerbs kennengelernt", sagte er. Gleichzeitig warnte er vor einem Unterschätzen des Nord-Regionalligisten: "Es sind schon so viele Erstligisten rausgeflogen, weil sie geglaubt haben, in der ersten Runde könnte es gemütlich werden."
