Dass das Spiel am Freitagabend zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt ein Top-Spiel sein würde, hätte vor Saisonbeginn wohl kaum jemand vermutet. Aktuell steht der Sport-Club auf Platz fünf, die Eintracht sogar noch einen Platz davor.
Die Frankfurter könnten bei einem Sieg sogar wieder an Leverkusen und Dortmund heranrücken. Bei einer Niederlage würde man allerdings hinter die Freiburger zurückfallen. Armin Veh glaubt, dass es ein enges Spiel werden wird. "Sie haben einen eigenen Spielstil, wir auch. Sie haben ein paar richtig gute Spieler im Team, die auch bei größeren Vereinen der Liga spielen könnten.
"Die Qualität der Mannschaften ist ähnlich", so Veh, der sein letztes "Top-Spiel" am vergangenen Samstag in Dortmund deutlich mit 0:3 verloren hat. Für die Eintracht dürfte entscheidend sein, ob sie es schaffen, das Freiburger Abwehr-Bollwerk zu knacken. Die Breisgauer haben nach dem FC Bayern die zweitbeste Abwehr der Bundesliga und blieben in dieser Saison bereits neunmal ohne Gegentreffer.
Veh muss Offensive umstellen
Schon im Hinspiel tat sich Frankfurt lange Zeit schwer. Damals führten die Freiburger bis rund 20 Minuten vor Schluss mit 1:0, die Eintracht konnte die Partie durch zwei Treffer von Alexander Meier allerdings noch drehen. Angesichts der starken Defensive der Gastgeber dürfte es Armin Veh besonders wehtun, dass Stürmer Srdjan Lakic wegen Rückenbeschwerden nicht mit nach Freiburg fahren kann.
Außerdem ist Takashi Inui nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Dortmund-Spiel gesperrt. Für die beiden könnten Karim Matmour und Olivier Occean in die Startelf rücken. Bei den Gastgebern fehlen weiterhin Sebsatian Freis und Hendrick Zuck. Außerdem ist der Einsatz von Vegar Eggen Hedenstad noch fraglich, für ihn könnte Christian Günter die Position des Rechtsverteidigers übernehmen. Außerdem kehren Jonathan Schmid und Pavel Krmas nach überstandener Verletzung bzw. Erkrankung in den Freiburger Kader zurück.
Die voraussichtlichen Aufstellungen
Freiburg: Baumann - Günter, Diagne, Krmas, Sorg - Schuster, Makiadi - Schmid, Caligiuri - Kruse, Rosenthal
Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Schwegler, Rode - Aigner, Matmour - Meier - Occean
Autor: Ruben Zimmermann
