Werder Bremen ist auf Stürmer-Fang. Allerdings ist die Suche nach Ersatz für die beiden treffsichersten Torjäger der vergangenen Saison anscheinend schwieriger als erwartet. Bisher sind keine Nachfolger für Claudio Pizarro (18 Tore) - er wechselt zum FC Bayern München - und den schwedischen EM-Teilnehmer Markus Rosenberg (10/keine Vertragsverlängerung) gefunden worden. Clubchef Klaus Allofs gerät deswegen rund zwei Wochen vor dem Trainingsstart der Norddeutschen jedoch nicht aus der Ruhe. "Wir basteln gerade unter den gegebenen finanziellen Vorgaben an der Zusammenstellung der Mannschaft. Gute Stürmer gibt es nicht wie Sand am Meer. Und vor allem sind sie dann nicht preiswert. Wenn wir einen Stürmer holen, wollen wir auch die richtige Entscheidung treffen", sagte der Geschäftsführer. Ein Kandidat für einen Platz im Bremer Angriff ist Nils Petersen vom FC Bayern München. "Er ist einer der Favoriten. Da warten wir aber auf ein Zeichen der Bayern. Sie wollen ihn im Moment noch nicht abgeben", erklärte Allofs. Die Münchner möchten den 23-Jährigen wohl erst dann freigeben, wenn sie selbst einen neuen Torjäger in den eigenen Reihen haben.
