Seit Sonntag sind die Trainingsplätze von Borussia Dortmund mit Planen und Werbebannern zugehängt. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Schutzmaßnahme gegen unerwünschte Beobachter. Vielmehr reagiert der Tabellenzweite der Bundesliga auf einen Anwohnerprotest. "Das ist nur eine optische Trennung der Plätze und hat nicht ansatzweise etwas damit zu tun, dass wir womöglich unsere Fans oder Journalisten aussperren wollen", erklärte BVB-Manager Michael Zorc. Die Trainingsanlage liegt im Stadtteil Dortmund-Brackel, wo im Moment neue Wohngebiete entstehen. Bild zufolge hatten sich einige der neuen Anwohner durch die Lärm- und Flutlicht-Verhältnisse auf der Trainingsanlage belästigt gefühlt. Mit ihrem Protest hatten sie Erfolg, sodass auf den Plätzten spätestens um 20 Uhr der Trainingsbetrieb beendet werden muss.
Constantin Eckner



alle 10 Kommentare auf einen Blick ansehen
Kommentar schreiben



