Vor dem FIFA-Kongress in Budapest sieht Präsident Joseph Blatter den Fußball-Weltverband nach den jüngsten Korruptionsskandalen wieder auf dem richtigen Kurs. "Ich bin ein Optimist. Ich bin sicher, dass man schon auf dem Kongress sehen kann, dass wir zurück im Hafen sind und nun in ruhiges und klareres Gewässer steuern", sagte Blatter vor der Versammlung aller 208 FIFA-Mitgliedsverbände in Ungarn. Mit einem Selbstreinigungsprozess und einer auf zwei Jahre angelegten Reform-Road-Map will der 76 Jahre alte Schweizer dem zuletzt heftig kritisierten und angeschlagenen Verband wieder zu Glaubwürdigkeit und Transparenz verhelfen. "Die Veränderung hat im letzten Jahr angefangen. Wir haben, direkt oder indirekt, fünf Mitglieder des Exekutivkomitees verloren. Das ist eine große Zahl und wir haben neue Mitglieder dazugewonnen", sagte Blatter. (dpa)
