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Datum: 13. Juli 2012, 22:05 Uhr
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Björn Otto gewinnt den Stabhochsprung beim Diamond League-Meeting in London

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Björn Otto beim Stabhochsprung

Björn Otto zeigt sich bereit für die Olympischen Spiele in London. Beim Diamond League-Meeting in der englischen Hauptstadt gewann er den Stabhochsprung im Crystal Palace Stadium mit einer übersprungenen Höhe von 5,74 Metern. 

Das könnte in zwei Wochen doch auch so ausgehen: Am Ende war Stabhochspringer Björn Otto der Sieger in London. Otto versuchte beim Diamond League-Meeting sich zwar noch an 5,93 Metern, riss die Latte nach den übersprungenen 5,74 Metern aber dreimal. "Es war windig und regnerisch, doch ich habe gewonnen und deshalb ist das egal", sagte Otto. "Es war ein guter Test für Olympia." Dritter wurde der EM-Zweite Raphael Holzdeppe mit 5,66 Meter vor dem höhengleichen Franzosen Romain Mesnil.

Für Carsten Dilla bedeuteten 5,40 Meter Rang fünf. Auch Europameister Renaud Lavillenie (Frankreich) kam nicht höher. Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch (Kornwestheim/Ludwigsburg) kam mit übersprungenen 1,87 Meter auf den siebten Platz.

Gay gewinnt Sprint

Über 100 Meter gewann der ehemalige Doppel-Weltmeister Tyson Gay in 10,03 Sekunden. Das Duell gegen den Jamaikaner Asafa Powell war nach dessen Absage geplatzt. Egalisiert haben ihre Weltjahresbestzeiten Hürdensprinter Aries Merritt (USA) in 12,93 Sekunden und 400-Meter-Hürdenläufer Javier Culson (Puerto Rico) mit 47,80 Sekunden.

Gay verwies seinen Landsmann Ryan Bailey (10,09 Sekunden) auf den zweiten Rang, Dritter wurde der Jamaikaner Nesta Carter in 10,13 Sekunden. "Ich will Gold bei den Olympischen Spielen", sagte Gay, der bei den US-Trials schon 9,86 Sekunden schnell war. Wenige Stunden vor Beginn des Meetings hat der frühere Sprint-Weltrekordler Asafa Powell wegen Schmerzen in der Leistengegend abgesagt.

Hartings Konkurrenz überzeugt nicht

Liu Xiang, Chinas bei den Peking-Spielen 2008 gestrauchelter Hürdensprint-Star, hatte in Eugene mit 12,87 Sekunden - allerdings windverstärkt - aufhorchen lassen. In London verzichtete er wegen Rückenproblemen nach 13,27 Sekunden im Vorlauf auf das Finale. Sieger wurde in exzellenten 12,93 Sekunden Aries Merritt, der Weltmeister Jason Richardson (USA/13,06) abhängte.

Eine Klasse für sich war über 400-Meter-Hürden Javier Culson. Der WM-Zweite von 2009 lief zum zweiten Mal in diesem Jahr 47,80 Sekunden und hielt den Zeitplatzierten David Greene (Großbritannien/48,10 Sekunden) deutlich auf Abstand. Weit von einer tollen Zeit entfernt war bei kühler Witterung Doppel-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot. Die Kenianerin lief die 5000 Meter in 14:48,86 Minuten.

Die großen Olympia-Rivalen des Diskus-Weltmeisters Robert Harting haben den ferngebliebenen Berliner keinen Schrecken eingejagt. Olympiasieger Gerd Kanter (Estland) gewann nur mit mäßigen 64,85 Metern. Der frühere Weltmeister Virgilius Alekna (Litauen) kam als Zweiter auf 63,71 Meter.