Kroatiens Nationaltrainer Slaven Bilic hat sich nach dem 1:1 im EM-Gruppenspiel gegen Italien über die Leistung von Schiedsrichter Howard Webb echauffiert. Der Engländer habe die Azzurri "bevorteilt", urteilte Bilic. Der 43 Jahre alte Fußballcoach hatte beispielsweise Mitte der zweiten Halbzeit in der Attacke von Thiago Motta an seinem Stürmer Nikica Jelavic einen klaren Strafstoß erkannt, den der Engländer Webb aber nicht gab. Motta hatte Jelavic im Strafraum unmittelbar vor einem Eckball der Kroaten umgerissen, Webb zückte sogar Gelb - ließ dann aber lediglich den Eckstoß ausführen. Ein Elfmetertreffer hätte den osteuropäischen Außenseitern in der schweren Vorrundengruppe C womöglich zum Sieg über Italien verholfen. "Ich bin mir da sicher", erklärte Bilic. Ihm könnten nach seiner scharfen Kritik nun Sanktionen der Europäischen Fußball-Union UEFA drohen. (dpa)



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