Ob beim Fechten, beim Radsport oder beim Turnen: Bei den Olympischen Spielen in London hatten die Deutschen Sportler hie und da mit Fehlentscheidungen zu kämpfen oder profitierten. Für DOSB-Leistungssportdirektor Bernhard Schwank gehören Fehler zum Sport und er will keine große Geschichte daraus machen. "Das gab es und gibt es immer wieder und wird es auch in Zukunft geben", so Schwank. "In der Regel verteilt sich das dann nach Glück und Unglück auf alle Sportlerinnen und Sportler. Damit muss man in der konkreten Situation umgehen. Ich weiß, wie schwer das zu verkraften ist. Aber das gehört zum Sport." Weiter sagte Schwank: "Wir kennen die Diskussion um den Tor-Beweis im Fußball. Es wird Weiterentwicklungen geben, in allen Sportarten. Das müssen die Sportverbände, die internationalen, nach solchen Großereignissen wie den Olympischen Spielen in besonderer Weise tun."
