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1. Bayern München: 25 Millionen für Lars Bender oder doch Nigel de Jong aus Manchester?
Datum: 24. Juli 2012, 15:50 Uhr
Format: Artikel
Quelle: dpa/sportal.de
Diskussion: 24 Kommentare
 
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Transfergerüchte im Sommer - Segen oder Fluch?
Immer her damit, über solche Gerüchte kann man herrlich diskustieren.
Erst wenn der Spieler mit neuem Trikot in der Hand da steht, ist das eine Meldung wert.
Die Gerüchte gehören nun mal zum Geschäft, aber ich lese nur die Überschriften.

Bayern München: 25 Millionen für Lars Bender oder doch Nigel de Jong aus Manchester?

Fußball,Sammer,Heynckes
Jupp Heyckes und Matthias Sammer diskutieren Verstärkungen

Bayern muss investieren: Im defensiven Mittelfeld herrscht Handlungsbedarf, genau wie auf der rechten Abwehrseite. Lars Bender wird aber nicht nach München wechseln, dafür erhöhten die Bayern das Angebot für Javi Martinez und buhlen um Nigel de Jong.

Dass Jupp Heynckes lernfähig ist und sich trotz fortgeschrittenen Alters auch noch in der modernen Fußball-Welt bestens zurechtfindet, bescheinigen ihm Beobachter spätestens seit er vor drei Jahren aus dem Ruhestand in die Bundesliga zurückkehrte, zuerst dem FC Bayern München die Champions League rettete und dann mit Bayer Leverkusen in der Bundesliga-Spitze mitmischte.

Die Arbeit mit jungen Leuten halte eben jung, wird gemeinhin gerne behauptet. Der Elan der Jugend färbt ab, im Fall von Heynckes betrifft das offenbar auch die modernen Kommunikationsmethoden. Jedenfalls entdeckte Bayer Leverkusen Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser vor einigen Tagen eine neue Fähigkeit seines ehemaligen Angestellten, die ihm in gemeinsamen Zeiten verborgen geblieben war und die jetzt für Ärger in der Bundesliga sorgte.

Rummenigge: Unverkäuflich? Gibt es nicht

"Ich bin erstaunt, dass Jupp Heynckes SMS schreiben kann", merkte Holzhäuser im Interview mit der BamS süffisant an, als er seiner Wut darüber Luft machte, dass Heynckes mit einem launigen Spruch über eine Kurznachricht an Bender nach dessen EM-Tor (laut welt.de: "Prima Leistung. Guter Einstand. Glückwunsch.") das Interesse der Bayern an einer Verpflichtung des noch bis 2017 bei Leverkusen unter Vertrag stehenden Bender entgegen aller Absprachen öffentlich machte.

Und, obwohl es von Seiten Leverkusens schon längst eine klare Absage gegeben hatte. Bender sei schließlich "unverkäuflich". Unverkäuflich? Das gibt es aber für Bayern München nicht. "Es gibt immer einen Preis", verkündete Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge laut kicker.de. Daher entscheide auch nicht der abgebende Verein über einen Transfer, sondern einzig und allein die Frage, "ob der FC Bayern bereit ist, diesen zu bezahlen".

Bender selbst hat sich aber mittlerweile ebenfalls klar positioniert. "Bayer 04 hat mir ganz deutlich gesagt, dass ich ein Eckpfeiler des Teams bin und man mich nicht abgeben wird", erklärte Bender auf der Bayer-Homepage. "Ich habe erst kürzlich meinen Vertrag in Leverkusen verlängert und will jetzt den nächsten Schritt mit Bayer 04 gehen. Damit ist absolut alles gesagt, ich möchte und werde mich an weiteren Spekulationen nicht beteiligen", betonte der EM-Teilnehmer.

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24 Kommentare
Letzter Kommentar:
HotzenKlopp schrieb am 25.07.2012 08:28
"Robuste Spielweise" ist aber bei Nigel de Jong sehr freundlich ausgedrückt. Ich halte den Mann für einen Treter vor dem Herrn. Ich könnte mir vorstellen, dass Xabi Alonso seinen Stollenabdruck auf dem Brustbein hat.

Und wer sagt eigentlich, dass man einen aggressiven Spieler braucht, um Titel zu holen? Diese Diskussion gab es doch schon über Mark van Bommel.
Der BVB, Real zumindest nicht auf der 6) oder Barca haben so einen ja auch nicht...
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