Bayer Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser kündigt an, dass der Wechsel von Andre Schürrle zum FC Chelsea schnell über die Bühne gehen könnte. Knackpunkt sei allerdings ein Nachfolger für den 22-jährigen Nationalspieler, dem die Werkself keine Steine in den Weg legen will.
"Wir wollen ihm den Schritt in die Premier League nicht verbauen. Wir brauchen aber eine Alternative, bevor wir ihn abgeben", betonte Holzhäuser in der Sport Bild, fügte aber hinzu: "Es kann sein, dass wir schnell eine Lösung finden."
Schürrle erwartet derweil, dass Holzhäusers Ankündigung Realität wird: "Leverkusen kriegt alles, was sie wollen." Eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro soll der FC Chelsea an die Rheinländer überweisen.
Bereits im vergangenen Sommer hatte Chelsea versucht, Schürrle nach London zu holen. Damals kam das Angebot aber zu kurzfristig, um noch einen Ersatz zu finden. Dieses Argument gilt aktuell nicht, weshalb Schürrle bereits davon ausgeht, dass der 1:0-Sieg beim Hamburger SV am letzten Bundesliga-Spieltag "mein letztes Spiel für Bayer war".
Schürrle, der erst 2011 für acht Millionen Euro vom FSV Mainz nach Leverkusen gewechselt war, stand in der abgelaufenen Bundesligasaison in allen 34 Spielen auf dem Platz. Dabei gelangen ihm elf Tore und sieben Vorlagen. In der Europa League kam er bei sechs Einsätzen auf zwei Treffer und einen Assist.
Autor: Adrian Bohrdt
