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Von: Malte Asmus
Datum: 07. Juni 2013, 07:51 Uhr
Format: Artikel
Diskussion: 26 Kommentare
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Baustellen der Bundesliga: VfB Stuttgart

Labbadia,Bobic
Bruno Labbadia und Fredi Bobic müssen einige Baustellen bearbeiten

Der kämpferisch starke Auftritt im DFB-Pokalendspiel und die geglückte Qualifikation für die Europa League täuschen über die enttäuschende Bundesliga-Saison des VfB Stuttgart -Platz zwölf - hinweg. In der Sommerpause müssen im Ländle einige Baustellen geschlossen werden.

Am Tag nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Bayern München konnte es den Verantwortlichen des VfB Stuttgart offenbar gar nicht schnell genug gehen, endlich in den Urlaub zu kommen. Um 12.35 Uhr, anderthalb Stunden vor dem eigentlich vereinbarten Termin, war die Mannschaft zum Empfang im Stuttgarter Rathaus eingetroffen, was den Oberbürgermeister kurzerhand dazu bewog, seine Ansprache einfach vorzuverlegen.

Damit stieß Fritz Kuhn zwar einen Großteil der eigentlich erst für 14 Uhr geladenen Ehrengäste der Stadt vor den Kopf, ersparte aber zumindest den Spielern nach dem kräfteraubenden Spiel und der kurzen Nacht in Berlin unnötige Wartezeiten. Außerdem ermöglichte er ihnen, früher als erwartet einen Haken hinter die Saison zu machen, die mit Platz zwölf und 43 Punkten in der Bundesliga insgesamt enttäuschend endete.

Stuttgarts holpriger Weg durch die Bundesliga

Darüber kann auch die Europa League-Qualifikation durch die Hintertür DFB-Pokalendspiel-Teilnahme nicht hinwegtäuschen. Auf dem Weg dahin mussten die Schwaben bis auf den erstklassigen Halbfinalgegner SC Freiburg schließlich lediglich drei Zweitligisten und einen Amateurclub schlagen. Noch komfortabler kann eine Straße nach Europa eigentlich nicht sein.

Der Weg durch die Bundesliga war dagegen extrem holprig. Zwölf Siegen standen 15 Niederlagen und sieben Unentschieden gegenüber. Nur fünf Teams kassierten mehr Tore als die Schwaben, lediglich zwei Teams erzielten weniger eigene Treffer. Besonders erschütternd ist die Ausbeute vor heimischem Publikum. Acht der 17 Heimspiele gingen in dieser Saison verloren, nur ganze fünf konnten siegreich beendet werden.

Kader qualitativ und quantitativ zu dünn

Diese magere Bilanz ist das Produkt diverser Faktoren, die sich letztlich zu einem Punkt zusammenfassen lassen, den auch Trainer Bruno Labbadia und Sportvorstand Fredi Bobic erkannt haben. Der Kader war für die Belastung von wettbewerbsübergreifend 52 Pflichtspielen nicht tief und vor allem auch qualitativ nicht gut genug besetzt, um einerseits die Dreifachbelastung zu schultern, andererseits auch Verletzungspausen des Stammpersonals überstehen zu können und zudem den nötigen Druck auf die Stammkräfte auszuüben. "Uns hat in dieser Saison auf vielen Positionen ein echter Konkurrenzkampf gefehlt", bemängelte Labbadia laut ran.de.

Die Schuld dafür kann man natürlich dem ob der angespannten Finanzlage rigiden Sparkurs des im Juli aus dem Amt scheidenden Präsidenten Gerd E. Mäuser geben, der vor der letzten Saison als einzige Transferausgabe gerade einmal 300.000 Euro Leihgebühr für Tim Hoogland bewilligt hatte. Schon vor Saisonbeginn hatte Labbadia mehrfach öffentlich einen "klaren Wettbewerbsnachteil" beklagt, darüber aber offenbar vergessen, dass auch die sportlich Verantwortlichen eine Mitschuld tragen, weil sie die vorhandenen Kapazitäten des Clubs nicht effektiv nutzen.

Investitionen in Nachwuchs zeigen zu wenig Wirkung

Denn wie kann es sein, dass der VfB Stuttgart zwar jährlich Millionen in die U23-Förderung investiert, die Mannschaft sich in der 3. Liga dauerhaft etabliert hat, doch von den dort hervorgebrachten Talenten lediglich Raphael Holzhauser und Antonio Rüdiger bei den Profis dauerhaft Anschluss gefunden haben? Stürmer Soufian Benyamina, der in der 3. Liga in diesen Saison immerhin zwölf Tore erzielen konnte, kam in der Bundesliga bei zwei Einwechslungen auf nur sieben Minuten Einsatzzeit und verlässt die Schwaben nun ablösefrei in Richtung Dynamo Dresden.

Dabei hätte die Schwaben gerade im Sturm in dieser Saison frisches Blut dringend nötig gehabt, mangels Alternativen ließ Labbadia statt mit zwei nur noch mit einer Spitze spielen. Die Ausbeute des eigenen Angriffsspiels war mit insgesamt 37 Treffern aber stark ausbaufähig. Nur Augsburg und Fürth trafen seltener. Nur in einer einzigen Partie (beim 3:1 über Schalke am 16. Spieltag) gelangen dem VfB Stuttgart mehr als zwei eigene Tore.

Was der VfB Stuttgart aber trotz aller ungünstigen Voraussetzungen hätte leisten können, konnte er in dieser Saison auch zeigen. Allerdings lediglich sporadisch oder oft auch nur in Ansätzen. Der Satz "Dafür müssen wir in Zukunft einiges anders machen", den Labbadia gegenüber derwesten.de sagte, gilt auch für ihn. Im spielerischen Bereich muss er noch feilen, der kämpferische und läuferische Einsatz der Schwaben stimmt allerdings.

VfB Stuttgart investiert in neue Spieler

Als Konsequenz aus der Saison hat Bobic bereits eine Abkehr vom Sparkurs der Vorsaison versprochen. Die Schwaben wollen wieder investieren - allerdings angesichts von einem erwarteten Minus von zehn Millionen Euro nur in einem wirtschaftlich vernünftigen Rahmen. "Wir müssen die Qualität und Quantität im Kader erhöhen", erklärte Bobic.

Geholt wurden dazu bereits die ablösefreien und bundesligaerprobten Mittelfeldspieler Sercan Sararer (Greuther Fürth) und Konstantin Rausch (Hannover 96), Innenverteidiger Daniel Schwaab (Bayer Leverkusen), dazu Keeper Thorsten Kirschbaum (Energie Cottbus) und der neuseeländische Rechtsaußen Marcos Rojas (Melbourne Victory). Auf dem weiteren Wunschzettel stehen noch Namen wie Moritz Leitner (BVB) und Mohammed Abdellaoue (Hannover 96), mit dem bereits eine Einigung erzielt worden sein soll. Bis zum Ende der Transferperiode am 31. August haben sich die Schwaben Zeit gegeben, die Baustelle Kaderplanung zu schließen.

Die ungeklärte Präsidentenfrage

Ebenso ungewiss wie das endgültige Gesicht der Mannschaft ist auch, wer den Club als Nachfolger des überforderten Ex-Präsidenten in die neue Spielzeit führen wird. Der ehemalige Marketing-Chef von Porsche hatte als Wunschkandidat des ungeliebten Aufsichtsratschefs Dieter Hundt ohnehin keinen leichten Stand gehabt, verscherzte sich laut merkur-online.de durch fehlende Kompetenz, Schwächen im Umgang mit Mitarbeitern offenbar zunehmend immer mehr Sympathien

Die Schwaben suchen nach einem Mann mit Strahlkraft, nachgewiesener Kompetenz nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch im Erschließen neuer Finanzquellen. Zudem muss er anders als Mäuser kommunikativ sein. Da im Umfeld des Clubs derzeit aber offenbar niemand mit diesen Qualitäten zu finden ist, sind sogar Ottmar Hitzfeld, der Ex-HSV-Boss Bernd Hoffmann oder DFB-Teammanager Oliver Bierhoff ins Gespräch gebracht worden.

Problematisches Verhältnis zu den unzufriedenen Fans

Ob einer der drei oder ein anderer Außenstehender ohne schwäbischen Stallgeruch allerdings bei der Fangemeinde der Schwaben gut ankommen würde? Die Anhänger des VfB Stuttgart sind traditionell sehr kritisch und schnell unzufrieden. Eine Tatsache, die die Spieler regelmäßig im heimischen Stadion zu spüren kriegen und zu einem problematischen Verhältnis zwischen Spielern und Anhängern führte.

Ist aber nun die mit 19 Zählern dürftige Heimbilanz Ursache der Fan-Unzufriedenheit oder führt die von einigen Spielern oftmals kritisierte überzogene Erwartungshaltung der Anhänger dazu, dass die Mannschaft deutlich erfolgreicher auswärts antritt (24 Punkte)? Auch Labbadia hatte sich im Saisonverlauf mehrfach über fehlende Unterstützung von den Rängen beklagt.

Doch nach dem Pokalfinale in Berlin musste er Abbitte leisten und lobte die mitgereisten Anhänger ausdrücklich für ihren lautstarken und "fantastischen" Support. Wenn die Schwaben allerdings immer so spielen würden wie gegen den FC Bayern München, dann bräuchten sich Mannschaft und Trainer auch nicht über Pfiffe zu ärgern. Und damit wäre immerhin eine der Baustellen für die neue Saison doch zumindest leicht zu schließen.

zu "Baustellen der Bundesliga: VfB Stuttgart"
26 Kommentare
Letzter Kommentar:
j4e schrieb am 08.06.2013 17:58
@Rolls Reus
Es stimmt: Gegen die kleinen Gegner hat der VfB speziell in der Rückwärtsbewegung häufig schlecht ausgesehen. Daß sie nicht konstant waren, sagt ja bereits der abschließende Tabellenplatz aus. Deswegen sprach ich von "solide" und nicht "konstant". Solide deshalb, weil alle Spieler große Qualität haben, aber keiner ein echter Spitzenspieler ist, weil man sich von Bayern und Dortmund eben nicht 9:3 abschießen läßt und weil man in den meisten der letzten Spiele sehen konnte, daß das taktische System auch konsequent umgesetzt wird. Gerade im Umschaltspiel zwischen Defensive und Offensive bzw. Offensive und Defensive.
Jetzt kommt auch noch Leitner. Mit Abdelloue, Leitner, Rausch, Rojas, Schwaab und Sararer hat man sich zumindest deutlich "stabilisiert". Wenn jetzt noch ein richtig starker DM-Spieler, Rechtsaußen oder linker Verteidiger dazukommt, traue ich dem VfB schon einiges zu.
Der Ausdruck "abgehalfterte Spieler" gefällt mir nicht und trifft bei Leibe nicht auf alle zumindest ansatzweise zu. Er ist aber nachvollziehbar. Spieler wie Rausch, Schwaab, Leitner, Abddeloue und Ibisevic hatten/haben großes Potential, haben aber bei ihren ehemaligen Vereinen ihren Stammplatz verloren. Man kann es aber auch positiv ausdrücken, wie ich es oben getan habe: Fast alle Spieler haben große Qualität.
Im Übrigen: Übergroße Härte zahlt sich nicht aus, da sie bestraft wird. Hohe Aggressivität hingegen schon. Sonst hätte Bayern gegen Barca auch nicht so gut ausgesehen.

Ob Labbadia der richtige Mann ist, habe ich aber auch so meine Zweifel. Labbadia und Fink sind zwei junge Trainer, die an der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit scheitern, da sie aus ihrer Spielerzeit Erfolge gewohnt sind. Babbel erging es ähnlich in Hoffenheim. Trainer wie Streich, Tuchel, Veh, Gisdol und Favre wissen, daß Erfolg nicht die Normalität ist. Auch für Klopp war Erfolg nicht die Normalität. All diese Trainer leben vor, daß Erfolg harte Arbeit und passende Konstellationen erfordert und nicht "erwollt" werden kann. Heynckes ist nicht müde geworden, das zu betonen. Die Spieler haben es eingesehen und beherzigt. Nur so kam der Triumph zustande. Ich behaupte nicht, daß Labbadia und Fink nicht hart arbeiten. Sie geben den Entwicklungen aber nicht die erforderliche Zeit und den Raum, sondern wollen mit den zu Verfügung stehenden Spielern direkt den Fußball umsetzen, den sie sich erträumen. Beim HSV und VfB herrschen natürlich hohe Ansprüche. Fink und Labbadia gelingt es aber nicht, diesen lähmenden äußeren Druck einwenig zu entkräften, indem man betont, daß Entwicklungen Zeit brauchen und Rückschläge nicht immer gleich ein Drama sind. Labbadia hat zwar seine berühmte Wutrede gehalten, was ihn für mich schon fast sympathisch gemacht hat. Sie war aber in erster Linie Ausdruck seiner eigenen Unzufriedenheit. Zu Fink: Nach der Niederlage des HSV gegen die Bayern z.B. hätte man nicht fordern sollen, daß man ab sofort alles weghauen muß, um es allen zu beweisen, sondern sagen: "Scheiße, das war nichts. Wir werden alles tun, damit so etwas nicht mehr vorkommt. Das heißt aber nicht, daß ab morgen alles automatisch rund läuft." Man schaue sich an, zu welchem Erfolg das bei Hoffenheim noch geführt hat. Hoffenheim ist so etwas wie Co-Meister der 2. Bundesliga. Kaum einer hat den Klassenerhalt ja wirklich noch für möglich gehalten.
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