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Basketball: BBL entzieht Phoenix Hagen die Lizenz

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30. November 2016, 15:43 Uhr
Basketball
Ingo Freyer ist der Trainer von Phoenix Hagen

In der Ischelandhalle gehen in der Adventszeit die Lichter aus. BBL hat Phoenix Hagen am Mittwoch mit sofortiger Wirkung die Lizenz entzogen, der sieglose Tabellenletzte wird damit vom Spielbetrieb ausgeschlossen. "Die Entscheidung der Liga ist folgerichtig und konsequent, ändert aber nichts an unserer Ausgangslage. Wir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, die nötige Summe für die Durchführung des Insolvenzverfahrens in Eigenregie bis Donnerstag zusammenzubekommen", sagte Hagens Geschäftsführer Patrick Seidel dem SID.

Das Heimspiel gegen Bayern München am Samstag (77:97) war damit der vorerst letzte Auftritt der Hagener in der höchsten deutschen Spielklasse. Grund für den sofortigen Lizenzentzug sei "die fehlende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für die verbleibende Spielzeit sowie auch der fehlende Nachweis, dass die anstehenden Begegnungen bei den MHP Riesen Ludwigsburg (4. Dezember) und zuhause gegen die Basketball Löwen Braunschweig (10. Dezember) definitiv ausgetragen werden können", teilte die Liga mit.

"Rein wirtschaftlich ist die Entscheidung, die beiden Partien nicht mehr auszutragen, gut für uns, weil wir Kosten sparen. Emotional gesehen ist es natürlich sehr schade. Wir wollten unseren Zuschauern am 10. Dezember möglichst noch ein positiv belegtes Abschiedsspiel bieten", so Seidel. Hagen steht damit als erster Absteiger fest. Die Begegnungen mit Beteiligung des Klubs werden aus der Wertung genommen.

Hagen hatte am 20. Oktober beim Amtsgericht Hagen einen Insolvenzantrag eingereicht und war mit einem Abzug von vier Punkten bestraft worden. Nach Bekanntwerden der finanziellen Schieflage wollte der Verein den Spielbetrieb in der BBL eigentlich aufrechterhalten. Es fanden sich allerdings nicht genügend Geldgeber. Unter anderem starteten Fans die Initiative "#Feuerretter" und sammelten, es half am Ende nichts.

Hagen bräuchte 800.000

"Die Situation hat sich von den Zahlen her nicht massiv verbessert. Zusätzliche 800. 000 Euro bräuchten wir jetzt, um die Saison geordnet zu Ende zu spielen", hatte Seidel am Montagabend erklärt: "Die Erfahrung der letzten Wochen zeigt, das schaffen wir nicht."

Bis Donnerstag müssen die Hagener nun 250.000 Euro einsammeln, um sich auf dem Weg eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zu sanieren. "Wir haben über zwei Drittel der Summe zusammen, ich bin optimistisch", sagte Seidel. "Das wird zwar bestimmt eine lange Nacht, aber das letzte Drittel bekommen wir auch noch gestemmt". Als nächster Schritt ist dann der Antrag auf eine Lizenz in der 2. Bundesliga (ProA) im März 2017 geplant.

Phoenix Hagen wurde 2004 gegründet und stieg fünf Jahre später ins Oberhaus auf. Es gab schon vor der ersten BBL-Saison Schwierigkeiten, weil eine den Vorgaben entsprechende Halle fehlte. Den Plan, in einem Zirkuszelt zu spielen, untersagte die Liga. Der Dokumentarfilm "Phoenix in der Asche" (2013) zeigte eindrucksvoll, mit welchen Widrigkeiten der Klub zu kämpfen hatte.

Unter Ingo Freyer, ehemaliger deutscher Nationalspieler und seit 2007 Trainer in Hagen, spielte das Team einen unorthodoxen, teils wilden Basketball - mit Erfolg. 2012/13 gelang der Einzug in die Play-offs, im Viertelfinale gab es ein 1:3 gegen den späteren Meister Bamberg.

Vor Hagen waren in den vergangenen Jahren bereits mehrere Bundesligisten in finanzielle Probleme geraten. Die Giessen 46ers (2012) und s.Oliver Würzburg (2013) bekamen die Kurve und spielen mittlerweile wieder in der BBL. Die TBB Trier stellte in der Saison 2014/15 einen Insolvenzantrag, stieg ab und kam nicht wieder hoch. Im Mai des vergangenen Jahres zogen sich die Artland Dragons aus dem Spielbetrieb zurück.

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