Nach dem Badminton-Skandal hat sich der deutsche Beach-Volleyballer Julius Brink geäußert und nicht mit Kritik am zuständigen Verband gespart. "Wer ist dafür verantwortlich? Nicht die Athleten. Das sind diejenigen, die das System dem IOC vorstellen", sagte Brink. "Der Verband ist dafür verantwortlich, ein System zu finden, was diese ganzen Manipulationen und diese Fälle im Badminton nicht zulässt." Weiter erklärte Bink: "Im Endeffekt geht's darum zu gewinnen. Wir sind nicht hier, um gemeinsam Kuchen zu essen. (...) Wenn jemand meint, das damit zu können, dann muss er es erst mal mit sich selber verantworten, ob er sich mit so einer Leistung zeigen will. Aber die dafür zu bestrafen, kann ich nicht verstehen." Im Beachvolleyball würde es nicht zu solchen Aktionen kommen, meinte Brink: "Allein meine Mutter hätte mir die Ohren langgezogen, wenn ich so ein Spiel abgeliefert hätte", sagte der Europameister.
