Auf dem Weg zu seinem dritten Australian Open-Titel in Folge ließ sich Novak Djokovic von Halbfinal-Gegner David Ferrer wenig irritieren. In drei kurzen Sätzen zeigte der Djoker "unglaubliches" Tennis und fertigte Ferrer in knappen anderthalb Stunden ab.
Titelverteidiger Novak Djokovic hat nach einer beeindruckenden Demonstration der eigene Stärke das Finale der Australian Open erreicht und ist nur noch einen Sieg von seinem Melbourne-Hattrick entfernt. Der topgesetzte Serbe bezwang in der Vorschlussrunde den Weltranglistenfünften David Ferrer souverän mit 6:2, 6:2, 6:1 und erteilte dem Spanier eine bittere Lehrstunde.
"Das war eine der besten Vorstellungen in meiner bisherigen Karriere. Ich habe unglaublich gespielt", sagte der Sieger. In der mit 16.000 Zuschauern ausverkauften Rod-Laver-Arena verwandelte Djokovic seinen ersten Matchball nach 1:29 Stunden und beendete die Nightsession diesmal knapp drei Stunden vor Mitternacht.
Djokovic macht auch in diesen Tagen keinen Hehl daraus, dass er trotz der Erfolge bei sich noch Luft nach oben sieht: "Ich wache jeden Morgen auf und überlege, was ich besser machen kann. Das motiviert mich." Ganz oben auf der Prioritätenliste von Nole steht der erste French-Open-Coup. Alle anderen Majors hat Djokovic schon gewonnen.
Murray gegen Ferrer - Nole ist dabei
Im Endspiel am Sonntag trifft der Djoker auf Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer (Schweiz/Nr. 2) oder auf US-Open-Gewinner Andy Murray (Großbritannien/Nr. 3). Das zweite Halbfinale wird am Freitag ausgetragen - ein Ereignis, dass sich auch Djokovic nicht entgegen lassen will.
Der fünfmalige Grand-Slam-Sieger Djokovic könnte beim Happy Slam im australischen Sommer als erster Spieler in der Open-Era seit 1968 seinen dritten Melbourne-Titel in Serie gewinnen.
