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Ausrutscher von Haas ohne Folgen
"Da hat man gesehen, wie wichtig das mental war", erklärte Haas später. Dabei musste der Lokalmatador selber eine Schrecksekunde überstehen. Denn vor Beginn des zweiten Durchgangs rutschte der 13-fache ATP-Turniersieger aus und zog sich eine kleine Verletzung an der Hand zu. Diese behinderte ihn dann jedoch nicht großartig.
Und so nahm Haas seinem Gegner gleich zu Beginn des zweiten Satzes das Service zum 2:0 ab. Anschließend war Haas, der zuletzt 2006 am Rothenbaum aufgeschlagen hatte, nicht mehr aufzuhalten. Im Schnelldurchlauf war die Messe gelesen und nach 1:56 Stunden machte Haas seinen ersten Finaleinzug am Rothenbaum perfekt.
"Ich hätte wirklich nicht mehr geglaubt, dass ich hier nochmal im Finale stehe", erklärte ein zufriedener Haas. Als Lohn der Mühe ist ihm schon jetzt ein Sprung unter die Top 40 der Weltrangliste und ein Preisgeld von knapp 100.000 Euro garantiert.
Haas trifft nun auf Juan Monaco
Im zweiten Halbfinale hat sich Juan Monaco gegen Nicolas Almagro durchgesetzt und den zweiten Sieg im sechsten Vergleich eingefahren. Der Argentinier, auf Platz 14 der Welt zu finden, gewann gegen den vier Ränge besser dotierten Spanier mit 3.6, 6:3 und 6:4. "Ich bin sehr glücklich darüber, wie ich heute gespielt habe", sagte Monaco nach dem Match.
In einem abwechslungsreichen Match machte sich Almagro das Leben in den Sätzen zwei und drei unnötig schwer, nachdem er den ersten Satz noch dominiert hatte. Doch nach dem 6:3 in Durchgang eins kamen die Aufschläge des Spaniers auf einmal nicht mehr. Bis zum Ende des Halbfinals fiel die Quote unter 40 Prozent und Monaco hatte wenig Mühe, den zweiten Aufschlag zu attackieren.
Zwar musste sich Monaco im entscheidenden Satz am Fuß behandeln lassen, profitierte aber immer wieder von den Fehlern seines Gegners. Zudem returnierte der Argentinier stark, wenn Almagro mal einen ersten Aufschlag ins Feld brachte. Am Ende reichte ein Break, um den Finaleinzug unter Dach und Fach zu bringen.





