Der Kader des deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund wird teurer. "Wir haben unser Mannschaftsbudget zuletzt von 34 Millionen auf 40 Millionen Euro erweitert. Im nächsten Jahr werden wir rund 45 Millionen Euro ausgeben", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in einem Interview der Zeitung Die Welt. Die Vertragsverlängerungen mit diversen Leistungsträgern und die Verpflichtung von Marco Reus sorgen für Mehrkosten. Noch offen ist der Verbleib von Shinji Kagawa. "Wir möchten ihn halten, aber er muss sich auch zu uns bekennen. Wenn er seine Zukunft woanders sieht, müssen wir das akzeptieren. Aber wir kämpfen um ihn und erwarten eigentlich, dass er uns zusagt", sagte Watzke. Sollte das nicht der Fall sein, werde er mit Manager Michael Zorc und Trainer Jürgen Klopp beraten, ob es sinnvoll ist, den Japaner noch bis zum Vertragsende 2013 zu halten oder im kommenden Sommer zu verkaufen. (dpa)
Die sportliche Perspektive stimmt, Stimmung ist gut und nachdem man den Verein so mühsam saniert hat wird man sicherlich kein wirtschaftliches Harakiri betreiben. Das zeigen doch auch die aktuellen Diskussionen um Kagawa und Lewandowski... man zahlt nicht jeden Betrag, außerdem muss man sehen wie sich die Spieler in anderen Spielsystemen und unter anderen Trainern / Druckkulissen halten können. Lewandowski spielt nun eine gute Saison, letzte Saison war er noch DER Chancentod. Nun ist Barrios weg vom Fenster, letztes Jahr noch einer der Topstürmer. Langfristige Verträge haben ihre Vorteile, allerdings ist niemand vor Formschwäche und Verletzungen geschützt, also würde ich da mal nen Gang zurückschalten. Wenn man die Zahlen sieht, die der BVB so schreibt und es bei den eher moderaten Transfers (abgesehen von Reus, was ja aber auch eine einmalige Aktion gewesen sein soll), sowie die Ausgangslage fürs nächste Jahr, finde ich es doch recht gesund wie da gewirtschaftet wird. Geringes Risiko, außer man steigt ab ;)



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