Hertha BSC hat nach dem 1. FC Union Berlin und dem FC St. Pauli als dritter Profiverein das neue Sicherheitskonzept des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) abgelehnt. Das teilte der Zweitligist auf seiner Homepage mit. Die 36 Proficlubs müssen bis zu diesem Montag Stellung zu dem "Konzeptpapier Sicheres Stadionerlebnis" beziehen. In Frankfurt/Main tagt dann die Sicherheitskommission der DFL. Am 12. Dezember soll das Positionspapier auf einer Vollversammlung der Vereine beschlossen werden, damit die Maßnahmen zum Start der Spielzeit 2013/14 greifen können. "Ich bin der festen Überzeugung, dass wir den Zeitplan überdenken müssen. Es gibt auch seitens der Polizei große Bedenken", sagte Axel Hellmann, Finanzvorstand von Bundesligist Eintracht Frankfurt, der Bild am Sonntag. Hertha BSC ist der Meinung, dass sich in einer tragfähigen Lösung "auch zwingend die Meinungen und Ansichten der Fans wiederfinden müssen".
