Der ehemalige Boxweltmeister Sebastian Zbik verklagt seinen Boxstall Universum. Grund ist die seit dem 13. April ausstehende Börse aus dem verlorenen WM-Kampf gegen WBA-Champion Felix Sturm aus Köln. "Vor vier Wochen habe ich ein erstes Schreiben geschickt, in dem ich um die Zahlung der vertraglich zugesicherten Summe gebeten habe. Seitdem werde ich immer wieder vertröstet. Jetzt reicht es mir", sagte Zbik dem Hamburger Abendblatt. Dem 30 Jahre alten Mittelgewichtler sollen rund 250.000 Euro Kampfbörse zustehen. Rechtsbeistand des Mecklenburgers ist Anwalt Peter-Michael Diestel, letzter Innenminister der DDR und früherer Präsident des FC Hansa Rostock. Laut Universum liegt die Summe auf einem Treuhandkonto. "Ich muss nun retten, was zu retten ist", sagte Zbik. Promoter Waldemar Kluch beruft sich auf die ungeklärte Situation mit dem früheren Universum-Chef Klaus-Peter Kohl, von dem er den Boxstall erworben hat. Die Geschäftsübergabe soll wegen unterschiedlicher finanzieller und vertraglicher Interpretationen noch nicht abgeschlossen sein. Zbik beklagte, dass bei Universum keine professionellen Bedingungen herrschten.



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