Uwe Seeler äußerte Kritik an der Transferpolitik seines Clubs. HSV-Sportdirektor Frank Arnesen ist dagegen davon überzeugt, dass sich das Team, das am Abend von einem Abenteuertrip in Schweden zurück erwartet wurde, besser schlägt als zuletzt: "Der Umbruch letztes Jahr war unglaublich, wir haben 14 Spieler abgegeben, die ganze Hierarchie war weg. Jetzt sind wir nicht mehr die jüngste Mannschaft, und die jungen Spieler haben dazugelernt. Ich habe Vertrauen", sagte der Däne. Mit den bisherigen Zugängen René Adler, Maximilian Beister und Artjoms Rudnevs sei er zufrieden. Der kroatische Mittelfeldspieler Milan Badelj wird von Dinamo Zagreb bis zum Wechsel Ende August nur noch in der Champions-League-Qualifikation eingesetzt, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. "Da passt alles, er muss nur noch den Medizincheck absolvieren", sagte Arnesen, der für weitere hochkarätige Einkäufe zunächst verkaufen muss und vor allem auf Angebote für Torhüter Jaroslav Drobny hofft. "Er hat noch elf Monate Vertrag, das respektieren wir. Aber er will ja auch Fußball spielen", sagte Arnesen. Der Tscheche, Nummer zwei hinter Adler, belastet mit 1,5 Millionen Euro Jahresgehalt den Etat. Seeler hat Verständnis für die Sparmaßnahmen, aber die Führung des Bundesliga-15. müsse nun schnell handeln. "Hoffentlich rutschen wir nicht unten rein", betonte Seeler, der mit einem Platz im gesicherten Mittelfeld zufrieden wäre.
