Ariane Friedrich durfte nur ob einer Wildcard zu den Olympischen Spielen reisen, hatte zuvor die geforderte Norm von 1,95 Meter nicht bewältigt. Im Vorfeld hatte es den ominösen Facebook-Skandal gegeben, als ein Fan der Hochspringerin ein Nacktfoto geschickt hatte. Friedrich hatte später den Namen des Mannes auf ihrem Profil öffentlich gemacht, zudem geschrieben, dass sie sich nicht zum Opfer machen und immer Schweigen wolle. Viel Kritik hatte sie für diese Aktion erhalten. Nun hat der Mann gestanden, Ariane Friedrich beleidigt und pornografische Schriften verbreitet zu haben. "Seine Angaben sind ausreichend für einen Tatnachweis", sagte Marburgs Staatsanwältin Annemarie Wied. Ermittler hatten die Wohnung des Mannes durchsucht und Datenträger sichergestellt.
