Nach Sportdirektor Max Eberl hat auch Juan Arango einen Bericht dementiert, wonach er am Saisonende Borussia Mönchengladbach verlassen werde. Der 32-Jährige, der angeblich von der Borussia ausgebootet werden soll, schließt selbst eine Verlängerung seines 2014 auslaufenden Vertrages nicht aus.
Nach Sportdirektor Max Eberl hat auch Juan Arango einen Bericht dementiert, wonach er am Saisonende Borussia Mönchengladbach verlassen werde. Der 32-Jährige, der angeblich von der Borussia ausgebootet werden soll, schließt selbst eine Verlängerung seines 2014 auslaufenden Vertrages nicht aus.
"Ich weiß nichts davon, dass ich den Verein verlassen soll. Ich habe so etwas nie gesagt - und mir oder meinem Berater hat auch keiner mitgeteilt, dass ich weg muss", sagte Arango der "Bild": "Ich kehre nach dem Urlaub zurück nach Mönchengladbach. Alles andere ist frei erfunden und gelogen. Ich habe noch ein Jahr Vertrag und fühle mich in Gladbach wohl." Zuvor hatte Eberl bereits beteuert: "Da ist nichts dran. Er wird seinen Vertrag erfüllen."
Allerdings erklärte Arango auch, dass jederzeit ein interessantes Angebot kommen könne. "Aber derzeit will ich nur in Gladbach bleiben", so der Venezolaner. Der Mittelfeldspieler könne sich auch eine Verlängerung seines Vertrags vorstellen: "Gut möglich, dass sich mein Berater und der Klub zusammensetzen und bereden, wie es weitergeht. Vielleicht verlängere ich auch noch um ein Jahr bis 2015."
"Einige sehr schlechte Spiele"
In der aktuellen Saison lief der Mittelfeldspieler bisher 30 Mal für die Gladbacher in der Bundesliga auf. Er erzielte fünf Tore und lieferte sieben Assists. Wirklich überzeugt hat der 2009 aus Mallorca zur Borussia gekommen Arango in den vergangenen Partien allerdings eher selten.
"Ich hatte einige sehr schlechte Spiele", gab der 112-malige venezolanische Nationalspieler zu. Ein Grund könnte die Trennung von seiner Frau gewesen sein, die mit den beiden Kindern in die Heimat zurückkehrte.
"Manchmal war ich verletzt und nicht hundertprozentig fit, aber das ist keine Entschuldigung. Aber ich bin erwachsen und will klarstellen, dass meine Kinder nichts damit zu tun haben. Obwohl ich auch zugeben muss, dass ich sie natürlich sehr vermisse", erklärte Arango.
Autor: Felix Götz
