Nach Matthias Sammer haben sich alte Weggefährten zu der neuen DFB-Personalie Robin Dutt geäußert. So sagte Dirk Dufner, der Sportdirektor von Dutts früherem Verein SC Freiburg gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: "Robin ist ein sehr intelligenter, sehr konzeptionell denkender und sehr fleißiger Mensch. Er wird mit Joachim Löw sicher besser zurechtkommen als Matthias Sammer, weil er auch kooperativer ist." Den lobenden Worten fügte Dufner aber auch ein wenig Verwunderung an: "Ich habe mich aber auch ein wenig gewundert, weil Robin sehr gerne Trainer war und sicherlich schnell wieder in die Bundesliga hätte zurückkehren können." Ebenso wie Sammer zuvor, bescheinigte auch SC Freiburgs Präsident Fritz Keller dem neuen DFB-Sportdirektor, er sei ein "sehr fähiger Trainer und für das Aufgabengebiet des Sportdirektors absolut geeignet". Laut Keller hatte Freiburg noch nie so eine hohe Quote von eigenen Jugendspielern bei den Profis wie unter Dutt. Vor den Breisgauern trainierte Dutt bereits die Stuttgarter Kickers in der Regionalliga, deren Präsident Dirk Eichelbaum den Stuttgarter Nachrichten sagte, es hätte zwei Trainer gegeben, von denen er wusste, sie würden nicht in der Regionalloga verharren: Bruno Labbadia und Robin Dutt. Die Ernennung Dutts zum Sportdirektor findet nicht nur beim DFB, sondern generell große Zustimmung.
