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Datum: 26. Juli 2012, 12:45 Uhr
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Alonsos Beziehung zum Großen Preis von Ungarn

Fernando Alonso beim Großen Preis von Ungarn 2011
Fernando Alonso beim Großen Preis von Ungarn 2011

Der GP von Ungarn steht an. Für Fernando Alonso ist Budapest ein besonders heißes Pflaster. Mit dem Sieg würde sich ein Kreis schließen, ein Skandal würde in den Schatten gestellt und seine persönliche Medaille bekäme eine neue Seite.

Die Formel-1-Strecke von Budapest ist für Fernando Alsono wie eine Medaille. Sie hat zwei Seiten. Einerseits konnte der Spanier im August 2003 seinen ersten Sieg in der Königsklasse des Motorsports auf dem Parcours feiern, andererseits sorgte er vier Jahre später für einen großen Skandal auf der Strecke seines Premierensieges.

Die Kehrseite der Medaille färbte sich am 04. August 2007 dunkel. Alonso wurde als zweifacher und damals amtierender Weltmeister von Renault zum britischen traditionsteam McLaren-Mercedes transferiert. Dort wurde er pompös vorgestellt, galt als Star des Teams. Neben ihm fuhr ein Neuling, der heute zu den Großen gehört: Lewis Hamilton. Der 22-Jährige Brite stand vor dem Großen Preis von Budapest überraschend mit zwei Punkten Abstand vor dem Spanier im Ranking und war somit auf dem besten Weg zum WM-Sieg in seinem ersten Jahr. Eine Tatsache, die Fernando Alonso nicht gefiel, war er doch der erprobte und hochgelobte Neueinkauf.

Der Skandal von Budapest

In der Qualifikation kam es zum Eklat. Alsonso blieb absichtlich einige Sekunden länger in der Box, obwohl sein Wagen bereit und freigegeben war. Der junge Hamilton konnte nichts unternehmen und verlor die Zeit eine weitere Runde zu absolvieren. Ob der Unsportlichkeit griffen die Rennkommissare durch. Alonsos Zeit wurde gestrichen, der Spanier fünf Plätze zurückgesetzt, Hamilton startete von der Pole. Das Rennen konnte Hamilton gewinnen, während Alonso nur Vierter wurde. Am Ende der Saison freute sich aber ein Dritter: Ferraris Kimi Räikönnen gewann die WM und wurde zum Nutznießer des Dauerzwistes zwischen Alonso und Hamilton.

Fernando Alonso wechselte zwischenzeitlich nochmals zurück zu Renault, bevor er 2010 bei Ferrari anheuerte. Doch auch beim italienischen Rennstall blieb ihm ein weiterer Sieg auf der Strecke von Budapest verwehrt. Dieses Jahr hat Alonso erneut die Chance den Kreis zu schließen und sich zusätzlich zum 31. Geburtstag, den er am Renntag feiert, durch ein neues Kapitel seiner persönlichen Medaille zu beschenken.

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